FAQ Corona und Reisen: Kostenlose Tests für alle Urlauber

Familie mit Koffern am Flughafen

FAQ Corona und Reisen: Kostenlose Tests für alle Urlauber

  • Kostenlose Tests für alle Reiserückkehrer
  • Testpflicht für Reisende aus Risikogebieten
  • Abstand, Masken, Einreise - was gilt jetzt in Urlaubsländern?
  • Reisewarnung für Nicht-EU-Länder bis Ende August
  • Der Überblick wird laufend aktualisiert

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+ + + Ausland + + +

Wer darf sich nach der Rückkehr testen lassen?

Laut Bundesgesundheitsministerium können sich alle Reisenden ab Samstag (01.08.2020) kostenlos auf Corona testen lassen - unabhängig von der Nationalität. Dies gilt sowohl für Urlaubsrückkehrer als auch Berufspendler.

Die Tests sollen binnen 72 Stunden nach Rückkehr beim zuständigen Gesundheitsamt oder Hausarzt durchgeführt werden. In vielen Bundesländern sind zudem Teststationen an Flughäfen und Autobahnraststätten eingerichtet. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen und der Bund.

Stand: 01.08.2020

Was gilt nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet?

Wer aus einem der Risikogebiete nach NRW zurückkommt, ist seit Samstag (08.08.2020) dazu verpflichtet, sich auf Covid-19 testen zu lassen. Bis das Testergebnis vorliegt - das kann etwa zwei Tage dauern - müssen sich die Rückkehrer aus Risikogebieten in Quarantäne begeben. Nur wenn das Testergebnis negativ ist, kann die 14-tägige Quarantäne verkürzt werden.

Arbeitnehmer sollten diese Übergangszeit mitbedenken. Denn wer nach dem Urlaub eigentlich direkt wieder zur Arbeit muss, aber noch auf das Testergebnis wartet und in Quarantäne ist, kann im Einzelfall sogar einen Lohnanspruch verlieren. Um das zu verhindern, sollte schon vor dem Urlaub mit dem Arbeitgeber gesprochen werden.

Kritik an den Test-Regeln kommt vom Leiter des Gesundheitsamtes in Leverkusen, Dr. Martin Oehler: Der Testzeitraum von 48 Stunden sei viel zu knapp bemessen. So könnten sich Reisende bis zum letzten Tag ihres Urlaubs infizieren. Denn das Virus ist frühestens nach 48 Stunden im Körper nachweisbar. Ein Test am Flughafen würde also negativ ausfallen. "Ich appelliere an alle Reiserückkehrer, auch bei einem negativen Test zwei Wochen lang zurückhaltend zu sein, also nicht etwa auf eine Geburtstagsfeier zu gehen", so Oehler.

Grundsätzlich ist jeder Rückkehrer aus einem Risikogebiet, egal ob per Luft-, Land- oder Seeweg, per Corona-Einreiseverordnung dazu verpflichtet, das örtliche Gesundheitsamt über seine Reise zu informieren. Eventuell auftretende Covid-19-Symptome müssen direkt gemeldet werden. Wer diesen Verpflichtungen nicht nachkommt, begeht laut Corona-Einreiseverordnung eine Ordnungswidrigkeit gegen das Infektionsschutzgesetz. Im schlimmsten Fall drohen Geldstrafen von bis zu 25.000 Euro.

Stand: 08.08.2020

Wie wird am Flughafen auf Corona getestet?

Der Corona-Test am Flughafen erfolgt durch einen Nasen- und Rachenabstrich. Das anschließende PCR-Testverfahren im Labor gilt als sehr genau und spezifisch - im Gegensatz zu den sogenannten Schnelltests. Bei Kindern und empfindlichen Personen genügt meistens ein Rachenabstrich, da das Stäbchen in der Nase als unangenehm empfunden werden kann und sich das Coronavirus im Rachenraum am ehesten nachweisen lässt. Das Ergebnis erhält man in der Regel 24 bis 48 Stunden nach der Durchführung.

Dr. Rolf Kaiser von der Uniklinik Köln rät auch bei negativem Testergebnis weiterhin zur Vorsicht. Es könne vorkommen, dass entweder zu früh (Virus noch nicht erkennbar, da noch nicht genügend vermehrt), zu spät (nachdem der Körper das Virus bereits mit Antikörpern bekämpft hat) oder bei Abstrichnahme fehlerhaft getestet wurde. Man habe "eine hohe Sicherheit, aber keine Gewissheit". Deshalb solle weiterhin auf Symptome wie Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Geschmacklosigkeit geachtet und gegebenenfalls erneut ein Arzt aufgesucht werden.

Stand: 01.08.2020

Wie lange gilt die weltweite Reisewarnung der Bundesregierung?

Die Bundesregierung hat die weltweite Reisewarnung wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. August verlängert. Davon betroffen sind mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union. Die Reisewarnung für die EU wurde schon aufgehoben. Es gelten individuelle Reisehinweise.

Stand: 24.07.2020

Welche Länder gelten laut RKI als Risikogebiet?

Nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes gilt Quarantänepflicht für Reisende, die zurück nach NRW kommen und in Staaten waren, die das Robert Koch-Institut (RKI) als Risikogebiete ausweist. Außerdem müssen sich alle Rückkehrer auf das Coronavirus ab kommender Woche testen lassen.

Zu diesen Staaten zählen rund 150 Länder - darunter die Türkei, Ägypten, Thailand, Marokko und auch die USA. Hinzu kommen seit dem 31. Juli auch drei Regionen Spaniens. Hier geht es zur Liste der Risikogebiete:

Stand: 31.07.2020

Hinweise für internationale Reisen

Seit Anfang Juli müssen Deutsche nicht mehr in zweiwöchige Quarantäne, wenn sie aus dem EU-Ausland zurückkehren. Es gibt aber Ausnahmen in einzelnen Länder und Regionen. Das Robert-Koch Institut pflegt eine aktuelle Liste auf seiner Homepage.

In einigen EU-Urlaubsländern wie Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Schweden und Spanien weiterhin Kontaktbeschränkungen und häufig Maskenpflicht. Das Auswärtige Amt informiert landesspezifisch über die Gegebenheiten vor Ort und liefert alle relevanten Informationen zum Reiseland.

Für Reisen außerhalb der Europäischen Union, Schengen-assoziierten Staaten und Großbritannien bestehen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.

Hier geht es zur Seite des Auswärtigen Amtes:

Stand: 10.08.2020

+ + + Deutschland + + +

Was gilt für Hotels und Jugendherbergen?

In NRW dürfen Hotels, Gasthöfe und Pensionen seit Mitte Mai wieder Zimmer an Touristen vermieten - allerdings nur an jene, die ihren Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland haben.

Die Vorgaben sind vom Land genau geregelt. Frühstücksbüffets zum Beispiel sind verboten, Mitarbeiter müssen Mundschutz tragen. Zimmer werden "bei kürzeren Aufenthalten" nur nach der Abreise gereinigt. Alles, was im Zimmer liegt - zum Beispiel Zeitschriften oder Kulis - muss nach jedem Gästewechsel gereinigt werden.

Jugendherbergen in NRW sind seit dem 28. Mai wieder geöffnet. Voraussetzung dafür ist unter anderem, dass alle Zimmer eigene Bäder haben. In jeden Zimmer dürfen außerdem die Mitglieder von maximal zwei Haushalten untergebracht werden. Wegen fehlender Gruppenbuchungen bleiben allerdings mehr als 20 Jugendherbergen in NRW 2020 komplett geschlossen, die Mehrzahl von in Westfalen.

Stand: 10.08.2020

Was ist mit Ferienwohnungen in NRW?

In NRW können Ferienwohnungen und -häuser wieder bezogen werden. Das gilt aber nur für Personen, die ihren Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland haben.

Der Deutsche Tourismusverband hat eine Übersicht der geltenden Verordnungen zusammengestellt. Diese unterscheiden sich je nach Bundesland. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert.

Stand: 10.08.2020

Was ist mit Campingplätzen in NRW?

Campingplätze in NRW dürfen schon seit Mitte Mai wieder Plätze an Urlauber vermieten - allerdings nur an jene, die ihren Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland haben.

Es gelten folgende Regeln: Gäste müssen 1,50 Meter Abstand voneinander halten, Stell- und Zeltplätze müssen ebenfalls auf Abstand belegt werden. In Räumen herrscht Maskenpflicht, wenn dieser Abstand nicht eingehalten werden kann.

Nur in den Wasch- und Duschkabinen und vor den Waschbecken dürfen die Masken abgelegt werden. Wer ein Waschhaus betritt, muss sich die Hände desinfizieren. Beim Rausgehen ebenso. Je nach Waschhaus und Abstand ist jedes zweite Waschbecken gesperrt. Einige Campingplätze lassen sich von Sicherheitsfirmen unterstützen, um sicherzustellen, dass Regeln eingehalten werden.

Stand:10.08.2020

Welche Beschränkungen gibt es?

Egal ob Schwarzwald, Sylt oder Allgäu: Grundsätzlich sind zurzeit alle deutschen Gäste willkommen. Natürlich müssen aber Hotels, Campingplätze, Biergärten und Restaurants Hygienekonzepte einreichen und diese auch einhalten. Einige Hotels haben ihre Kapazitäten noch nicht wieder voll hochgefahren und Strandabschnitte können gesperrt werden, wenn es zu voll wird.

Für Reisende aus lokalen Hotspots, werden die Reisemöglichkeiten durch die jeweiligen Kommunen und die Landkreise der Zielorte eingeschränkt.

Stand: 10.08.2020

Was passiert, wenn Urlauber sich in Deutschland infizieren?

Kniffelig wird es, wenn Urlauber sich auf einer der deutschen Inseln mit Covid-19 infiziert haben. Ob sie am Urlaubsort oder zu Hause in Quarantäne müssen, entscheidet das Gesundheitsamt des Heimatortes. Wichtiges Kriterium ist dabei, ob die Urlauber mit dem Auto angereist sind.

Auf mehreren friesischen Inseln würden von den Vermietern Kapazitäten für eine Quarantäne freigehalten, sagt eine Sprecherin des zuständigen Landkreises Leer. In Emden steht auch ein Hubschrauber bereit, um Urlauber auszufliegen. Die Kosten müssen die Betroffenen tragen.

Stand: 10.08.2020

+ + + Buchungen, Stornierungen und Rücktritt + + +

Was müssen Urlauber zahlen, die zurückgeholt worden sind?

Die Bundesregierung stellt den wegen Corona aus dem Ausland zurückgeholten Urlaubern 200 bis 1000 Euro für die Flüge in Rechnung. Die Kosten hängen vom Reiseland ab. Mit dem Geld will die Bundesregierung 40 Prozent der Gesamtkosten der Aktion von 94 Millionen Euro wieder reinholen.

Stand: 26.06.2020

Reisewarnung oder Reisehinweis: Was bedeutet das für die Stornierung von Pauschalreisen?

Storno bei Reisewarnung:

Durch eine Reisewarnung ist ein kostenfreier Rücktritt in der Regel möglich. Urlauber hätten damit einen Anspruch auf Rückzahlung des Reisepreises und müssten sich nicht mit einem Gutschein oder einer Umbuchung zufriedengeben, erklärt die Verbraucherzentrale.

Allerdings ist eine Reisewarnung keine Garantie, dass eine kostenlose Stornierung immer möglich ist. Entscheidend ist nicht nur die Reisewarnung, sondern auch die juristische Frage: Liegen "außergewöhnliche, unvermeidbare Umstände" vor, die gegen eine Reise in das jeweilige Land sprechen? Der Veranstalter kann in jedem Einzelfall auf einer Prüfung bestehen.

Storno bei Reisehinweis:

Für europäische Länder gibt es aktuell nur noch Reisehinweise. Das hat Auswirkungen auf Storno-Möglichkeiten. Für Pauschalreisen gelten dann zunächst einmal die im Reisevertrag festgelegten Storno-Bedingungen. Viele Reiseveranstalter verlangen von ihren Kunden An- und Restzahlungen für Reisen ins EU-Ausland seit dem 15. Juni.

Allerdings gehen Experten der Verbraucherzentrale in einem Gutachten davon aus, dass Auslands-Pauschalreisen trotz der aufgehobenen Reisewarnung bis Ende August in aller Regel kostenlos stornierbar sind. Der Grund: Die Umstände der Corona-Pandemie führten zu einer "erheblichen Beeinträchtigung der Reise".

Kunden müssten aber selbst aktiv werden: den Reiserücktritt erklären, die Anzahlung zurückverlangen und die Restzahlung nicht leisten. Sonst habe der Veranstalter weiter Anspruch auf Zahlung des Restpreises.

Stand: 10.08.2020

Was ist mit der Stornierung von Individualreisen?

Wer eine Individualreise wegen Corona storniert, hat es oft schwer, sein Geld zurückzubekommen. Im Zweifel hilft die Verbraucherzentrale weiter. Sie informiert auch über weitere Details und Rechtliches.

Stand: 03.07.2020

Kann ich mein Flugticket umtauschen? Und wie?

Die Reisewarnung für 160 Nicht-EU-Länder für nicht notwendige, touristische Reisen ist von der Bundesregierung bis zum 31. August 2020 verlängert worden. Tickets für Flugreisen in dieser Zeit können umgetauscht werden. Die Airlines müssen die Kosten dann erstatten.

Fluggesellschaften wünschen sich oft, dass Reisende umbuchen statt umtauschen. Davon rät die WDR-Serviceredaktion ab, weil noch unklar ist, wie lange die Lage anhält und welche Airlines in der Corona-Krise möglicherweise pleitegehen. Eine verpflichtende Gutscheinlösung hat die EU-Kommission inzwischen abgelehnt, Kunden müssen sich mit einem Gutschein nicht abfinden.

Mehrere Airlines verweigern ihren Kunden dennoch bisher die Rückzahlung des Ticketpreises für stornierte Flüge, darunter auch Unternehmen wie Ryanair.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen sieht den Fall sehr klar: Wird ein Flug annulliert, erhält der Kunde den Ticketpreis zurück. Soll ein Flug trotz Einreiseverbots am Zielort stattfinden, kann nach Auffassung der Verbraucherschützer ebenfalls das Geld zurückverlangt werden.

Stand: 10.08.2020

Hilft eine Reiserücktrittsversicherung?

Nein. Laut Verbraucherzentrale NRW tritt eine Reiserücktrittsversicherung nur bei Krankheit oder Tod eines nahen Angehörigen ein. Angst vor einer Infizierung ist kein Grund. Auch wer selbst mit dem Coronavirus infiziert ist, kann nicht sicher sein, sein Geld zurückzubekommen. Die meisten Versicherungen schließen bei von der WHO erklärten Pandemien eine Zahlung vertraglich aus.

Viele Reiseveranstalter und Airlines bieten ihren Kunden aber teilweise aus Kulanz einen Gutschein oder eine Teilrückzahlung der Kosten an. Bei manchen Versicherungen ist Kurzarbeit eine Reiserücktrittsgrund, sagt die Zeitschrift Finanztest.

Stand: 10.08.2020

Gibt es eine Gutscheinlösung für abgesagte Pauschalreisen?

Ja, das hat der Bundestag am Anfang Juli beschlossen. Mit der neuen Regelung dürfen Reiseveranstalter bei Absagen von Pauschalreisen wegen Corona statt der Erstattung der Anzahlungen einen Reisegutschein im gleichen Wert anbieten.

Die Gutscheine werden vom Staat gegen eine mögliche Insolvenz des Reiseveranstalters abgesichert. Reisende sind aber nicht verpflichtet, sie anzunehmen. Wird der Gutschein bis Ende 2021 nicht eingelöst, muss das Geld in Höhe des Reisepreises ausgezahlt werden.

Stand: 10.08.2020

+ + + Schutz und Risiken auf Reisen + + +

Was gilt für Busreisen?

Busreisen sind seit dem 28. Mai wieder erlaubt. Allerdings ist das Angebot der Unternehmen noch eingeschränkt. An Bord gilt Maskenpflicht, die Toiletten bleiben geschlossen, die Fahrzeuge werden nach jeder Fahrt desinfiziert.

Stand: 01.07.2020

Welche Regeln gelten an Flughäfen?

In NRW müssen Passagiere auf dem gesamten Flughafengelände einen Nasen-Mundschutz tragen. In anderen Bundesländern reicht es teils, die Maske beim Sicherheitscheck oder an der Gepäckrückgabe aufzusetzen.

Passagieren müssen überall den Mindestabstand einhalten - auch in Warteschlangen.

  • Stand: 26.05.2020

  • Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr im Flugzeug?

    Fluglinien und Reiseveranstalter versichern, Fliegen sei auch in Corona-Zeiten sicher und geschehe in Abstimmung mit den Behörden. So sagte ein TUI-Pressesprecher im Interview mit tagesschau24: "Ein Ansteckungsrisiko im Flug selbst bei voll besetztem Flieger mit Masken ist nicht gegeben." Doch Experten warnen: Die Hygiene-Konzepte und die von der EU festgelegten Bedingungen seien risikobehaftet, die Sicherheitsversprechen nicht zu halten.

    So erklärte der Epidemiologe Timo Ulrichs gegenüber Report Mainz: Noch enger beieinander als im Flugzeug könne man gar nicht reisen. Angesichts der Nähe zwischen den Passagieren und der langen Verweildauer sei das Risiko einer Übertragung erhöht.

    Simulation: Sitznachbarn bekommen die Tröpfchen ab

    US-Forschern haben simuliert, was passiert, wenn eine Person an Bord eines Flugzeugs hustet. Die wissenschaftliche Simulation zeigt, wie sich die ausgestoßenen Tröpfchen vor allem auf die Nachbarsitze rechts und links verteilen. Der Sitz direkt neben einem kranken Passagier sei daher am gefährlichsten, sagen die Forscher. Die Simulationen zeigten, dass die Tröpfchen bis zu vier Minuten lang an Bord zirkulieren können, bevor sie in der Klimaanlage gefiltert werden.

    Stand: 17.06.2020

    Kann ich mich in Bus oder Bahn anstecken?

    In Bussen und Bahnen gilt in Nordrhein-Westfalen seit Ende April Maskenpflicht. Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren müssen Mund und Nase bedecken. Wer keine Atemschutzmaske hat, kann auch ein Tuch oder einen Schal nehmen. Damit will die Landesregierung die Ausbreitung der Corona-Pandemie bremsen.

    Vorher hatte das Robert Koch-Institut bereits geraten, Busse und Bahnen selten zu nutzen. Da der empfohlene Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen dort nicht immer eingehalten werden kann, ist von einer erhöhten Ansteckungsgefahr auszugehen. Diese soll durch die Maskenpflicht zumindest reduziert werden.

    Stand: 27.05.2020

    Weitere Antworten zu Corona

    Antworten auf Fragen rund um Corona und die Themen Gesundheit, Alltag, Arbeit, Masken und Bildung finden Sie in weiteren FAQ:

    Stand: 10.08.2020, 17:00