Smart im Garten - Rasenmähroboter

Rasenroboter

Smart im Garten - Rasenmähroboter

Von Ute Schyns

  • Viele Rasenroboter mähen gut
  • Nicht für jeden Rasen geeignet
  • Ein gewisses Sicherheitsrisiko fährt immer mit

Ein bisschen sehen die kleinen Mähroboter aus wie überdimensionierte Käfer, etwa in der Größe eines Bobby-Cars. Ein Rasenroboter hinterlässt in der Regel kein sichtbares Schnittgut. Der Grund dafür ist, dass das Mähwerk die Grashalme nur millimeterweise abschneidet. Das Schnittgut verteilen sie auf dem Rasen, dem dient es als natürlicher Dünger. Wann und wie oft der Roboter mähen darf, lässt sich programmieren. Bei vielen Robotern ist das per App möglich. Die Roboter für große Flächen sind in der Regel teurer.

Testergebnisse Stiftung Warentest 2018


Die Stiftung Warentest hat im Jahr 2018 acht Geräte unterschiedlicher Hersteller im Preisspektrum von etwa 800 bis 2.800 Euro getestet. Ergebnis: Fast alle Modelle haben den Rasen gut in Form gebracht. Am besten haben im Test für kleinere Rasenflächen Modelle von Gardena, Al-Ko und Ambrogio abgeschnitten. Das Gerät von Al-Ko war nur halb so teuer wie das von Gardena, obwohl es nur unwesentlich schlechter abgeschnitten hatte. (Stand Mail 2018).

Nicht ohne Risiko

Doch nach dem Urteil der Tester ist kein Roboter ohne ein gewisses Unfallrisiko. Deswegen hat im Test auch kein Roboter besser als befriedigend abgeschnitten. Immer wieder fallen einzelne Roboter wegen Sicherheitsmängeln durch.

Vor allem spielende Kinder könnten durch die scharfen Messer der Rasenroboter verletzt werden. Ein stehendes Kind hätte im Test aus Mai 2018 noch alle Roboter erkannt und die Richtung gewechselt. Bei einem krabbelnden Kind sind jedoch zwei Geräte auf die Fußattrappe drauf gefahren und hätten Kinderfüße verletzen können. Vor den ausgestreckten Händen eines liegenden Kindes dürfte keines der getesteten Modelle Halt gemacht haben, befürchten die Tester.

Aus Sicherheitsgründen gilt daher: Wenn Kinder spielen, sollte der Rasenroboter entweder ausgeschaltet sein oder die Wiese ist Sperrgebiet. Tierschützer kritisieren zudem, dass kleine Tiere wie Igel von den Mährobotern verletzt werden können.

Helfer im Garten - NEU

WDR 2 Servicezeit 23.04.2019 03:55 Min. Verfügbar bis 22.04.2020 WDR 2

Download

Nicht alles funktioniert von alleine


Damit der Roboter weiß, wo er mähen darf, muss die Rasenfläche einmalig mit einem Signalkabel oder einer Barriere zum Beispiel aus Kantsteinen umrandet werden. Wer einigermaßen technisch begabt, kann das selber machen. Bei komplizierteren Rasenflächen sollte man lieber einen Fachmann die Einrichtung überlassen. Die Markierungen müssen dauerhaft liegen bleiben, damit der Roboter nicht vom weg abkommt. Einmal im Jahr gehört ein Rasenroboter in die Wartung.

"Smart im Garten" – Rasenroboter im Check

WDR 4 23.04.2019 02:43 Min. Verfügbar bis 22.04.2020 WDR 4

Download

Stand: 23.04.2019, 10:35