Angeberwissen für die Wiesn

Angeberwissen für die Wiesn

Das Oktoberfest gehört nur zu München? Früher vielleicht. Damit's auch an Rhein und Ruhr authentisch zünftig wird, haben wir Tipps und Angeberwissen für den Wiesn-Besuch zusammengetragen.

Woher stammt die Tradition des Oktoberfests?

Am 17. Oktober 1810 wurde zum ersten Mal am damaligen Stadtrand von München gefeiert. Der Grund war die Hochzeit von König Ludwig I. und Therese von Bayern, zu deren Ehren ein Pferderennen ausgerichtet wurde. Der Name für diese "Wiese" wurde übrigens damals von der Braut übernommen und seitdem heißt sie Theresienwiese. Aus dem einmaligen Spektakel wurde eine Festtradition – die mittlerweile weltweit ihre Nachahmer findet.

Mode auf der Wiesn

Ein absolutes Muss für jeden, der "authentisch" auf die Wiesn starten will: Dirndl beziehungsweise Lederhose. Was gar nicht geht, sind Karnevals-Seppelhut und Turnschuhe.

Was trinke ich da eigentlich?

In München dürfen sechs Brauereien das Oktoberfest mit Bier versorgen. Ausgeschenkt wird ein Bier, das etwas stärker ist als das normale Helle. Getrunken wird aus der Maß. Und es heißt immer DIE Maß – und nicht der oder das Maß. Und bei der Aussprache beachten: kurzes "a". Ist die Maß fast leer, hat man noch ein "Noagerl" im Glas – einen letzten Rest. Den trinkt man entweder aus, lässt ihn stehen oder füllt ihn in die neue Maß um. Um 22.30 Uhr gibt’s die letzte Runde - dann wird der Bierhahn bis zum nächsten Mittag hochgedreht.

... und was hat Einstein mit der Wiesn zu tun?

Angeberwissen de luxe: Der Legende nach soll Albert Einstein im späten 19. Jahrhundert beim Aufbau der Wiesn mitgeholfen haben. Im Auftrag des familieneigenen Elektrobetriebes hat er angeblich die Glühlampen im Schottenhamel-Festzelt eingeschraubt.

Stand: 25.09.2019, 10:39 Uhr