Angeberwissen für die Wiesn

Angeberwissen für die Wiesn

Das Oktoberfest gehört nur zu München? Früher vielleicht. Damit's auch an Rhein und Ruhr authentisch zünftig wird, haben wir Tipps und Angeberwissen für den Wiesn-Besuch zusammengetragen.

Woher stammt die Tradition des Oktoberfests?

Am 17. Oktober 1810 wurde zum ersten Mal am damaligen Stadtrand von München gefeiert. Der Grund war die Hochzeit von König Ludwig I. und Therese von Bayern, zu deren Ehren ein Pferderennen ausgerichtet wurde. Der Name für diese "Wiese" wurde übrigens damals von der Braut übernommen und seitdem heißt sie Theresienwiese. Aus dem einmaligen Spektakel wurde eine Festtradition – die mittlerweile weltweit ihre Nachahmer findet.

Woher stammt die Tradition des Oktoberfests?

Am 17. Oktober 1810 wurde zum ersten Mal am damaligen Stadtrand von München gefeiert. Der Grund war die Hochzeit von König Ludwig I. und Therese von Bayern, zu deren Ehren ein Pferderennen ausgerichtet wurde. Der Name für diese "Wiese" wurde übrigens damals von der Braut übernommen und seitdem heißt sie Theresienwiese. Aus dem einmaligen Spektakel wurde eine Festtradition – die mittlerweile weltweit ihre Nachahmer findet.

Mode auf der Wiesn

Ein absolutes Muss für jeden, der "authentisch" auf die Wiesn starten will: Dirndl beziehungsweise Lederhose. Was gar nicht geht, sind Karnevals-Seppelhut und Turnschuhe.

Was trägt Frau?

Natürlich trägt die Frau ein Dirndl. Geblümt, kariert, schlicht oder knallbunt: Die Auswahl an Dirndln ist auch in NRW riesig. Als Faustregel für die Länge gilt: Der Saum gehört einen Maßkrug breit über den Boden. Etwas kürzer ist auch erlaubt, verpönt sind aber Mini-Dirndl.

Was hat es mit der Schleife auf sich?

Die Symbolik der gebundenen Dirndl-Schleife gilt es in jedem Fall zu beachten. Wird die Schleife auf der rechten Seite gebunden, signalisiert das: Die Trägerin ist vergeben. Singles tragen die Schleife links. Wenn die Schleife hinten gebunden ist, ist die Frau entweder verwitwet oder Kellnerin.

Darf ich auf dem Tisch tanzen?

Tanzen und schunkeln sind nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich gewünscht – allerdings nicht auf dem Tisch. Gern gesehen und gehört wird auch kräftiges Mitsingen – unter einer ausgeprägten Blasmusik- oder Schlager-Allergie sollte man allerdings nicht leiden, wenn man auf die Wiesn geht. Faustregel: Alles, was am Ballermann und auf der Skihütte für Stimmung sorgt, landet auch irgendwann im Bierzelt.

Was trinke ich da eigentlich?

In München dürfen sechs Brauereien das Oktoberfest mit Bier versorgen. Ausgeschenkt wird ein Bier, das etwas stärker ist als das normale Helle. Getrunken wird aus der Maß. Und es heißt immer DIE Maß – und nicht der oder das Maß. Und bei der Aussprache beachten: kurzes "a". Ist die Maß fast leer, hat man noch ein "Noagerl" im Glas – einen letzten Rest. Den trinkt man entweder aus, lässt ihn stehen oder füllt ihn in die neue Maß um. Um 22.30 Uhr gibt’s die letzte Runde - dann wird der Bierhahn bis zum nächsten Mittag hochgedreht.

... und was hat Einstein mit der Wiesn zu tun?

Angeberwissen de luxe: Der Legende nach soll Albert Einstein im späten 19. Jahrhundert beim Aufbau der Wiesn mitgeholfen haben. Im Auftrag des familieneigenen Elektrobetriebes hat er angeblich die Glühlampen im Schottenhamel-Festzelt eingeschraubt.

Stand: 25.09.2019, 10:39 Uhr