Laufen bei Wind und Wetter

Jogger und Spaziergänger in der Wintersonne

Laufen bei Wind und Wetter

Von Anita Horn

  • Das Zwiebelprinzip nutzen
  • Funktionskleidung gegen Erkältung
  • Mützen schützen vorm Auskühlen

Laufen bei Wind

Wenn es windig ist, eignet sich eng anliegende Kleidung. Denn je stärker der Wind zum Beispiel die Laufjacke aufbläst, desto anstrengender ist die Fortbewegung. Windbreaker halten zusätzlich warm.

Laufen bei Wind und Wetter

WDR 2 Servicezeit | 09.01.2019 | 03:11 Min.

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Schutz gegen die Kälte

Bei Temperaturen um die null Grad hat sich das Zwiebelprinzip bewährt. Zwei bis drei dünne Schichten sind besser als eine dicke, zum Beispiel ein Top, ein Longsleeve und darüber eine enge Sportjacke. Wichtig ist, sich nicht zu dick kleiden. Denn durch die Bewegung entsteht Wärme. Wer stark schwitzt und zwischendurch etwa an der Ampel stehen bleibt, kann schnell auskühlen, sagt Dr. Andreas Krome. Wärmer anziehen kann sich, wer gerade eine Erkältung hinter sich hat und zum Beispiel zu einer Thermohose greifen. Denn wer angeschlagen ist, sollte ohnehin langsamer laufen und schwitzt dann nicht so stark, so Krome.

Funktionskleidung und Mützen

Funktionskleidung hat den Vorteil, dass die Feuchtigkeit vom Schwitzen nach außen gelangt, ohne dass dabei Kälte eindringt. Auch Hilfsmittel wie Handschuhe, Stirnband oder Mütze sind bei Kälte immer ratsam, da gerade Finger, Ohren und der Kopf schnell unterkühlen. Gerade über den Kopf gibt der Körper außerdem viel Wärme ab. Ein Tuch vor dem Mund kann laut Krome zudem die Atemluft erwärmen – das entlastet die Bronchien.

Stand: 09.01.2019, 11:20