Knoblauchpressen im Praxistest

Knoblauchpressen im Praxistest Servicezeit 11.03.2019 07:30 Min. Verfügbar bis 11.03.2020 WDR

Knoblauchpressen im Praxistest

Wer Knoblauch mag, braucht eine gute Knoblauchpresse herum. Fünf stylische Pressen treten im Praxistest gegeneinander an. Sie sehen alle gut aus, aber pressen sie auch gut Knoblauch und sind einfach zu reinigen?

Welche Knoblauchpresse ist am besten?

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Das Bild zeigt verschiedene Knoblauchpressen.

Unsere Tester sind Ernährungsexpertin Anja Tanas, Hobbyköchin Silvia Spadaro und Koch Benjamin Bartschies. Sie testen diese fünf Produkte:
Vavoost, Knoblauchpresse, ca. 9 EuroPearl, Knoblauchmühle, ca. 5 EuroChef´n, Knoblauch Häcksler, ca. 16 Euro Zeitgeist, Knoblauchpresse, ca. 25 Euro Zyliss, Knoblauchpresse Susi 3, ca. 20 Euro

Unsere Tester sind Ernährungsexpertin Anja Tanas, Hobbyköchin Silvia Spadaro und Koch Benjamin Bartschies. Sie testen diese fünf Produkte:
Vavoost, Knoblauchpresse, ca. 9 EuroPearl, Knoblauchmühle, ca. 5 EuroChef´n, Knoblauch Häcksler, ca. 16 Euro Zeitgeist, Knoblauchpresse, ca. 25 Euro Zyliss, Knoblauchpresse Susi 3, ca. 20 Euro

Knoblauchpresse von Vavoost
Einfach eine Zehe unter die Knoblauchpresse aus Edelstahl legen und mit wippenden Bewegungen die Presse runter drücken. Was sich unkompliziert anhört, ist leider Schwerstarbeit für unsere Tester. Fazit: „Keine leichte Sache, keine schnelle Sache und die Knoblauchstücke sind viel zu dick“, erklärt Hobbyköchin Silvia Spadaro.

Knoblauchmühle von Pearl
Diese Knoblauchmühle funktioniert zwar, fällt bei unseren Testern dennoch durch. Der Grund: die Reinigung der Mühle gestaltet sich äußerst kompliziert. „Die Reste krieg ich ja nie wieder da raus“, ärgert sich Ernährungswissenschaftlerin Anja Tanas. Auch Koch Benjamin Bartschies verspürt keine Lust mit einem Zahnstocher Loch für Loch die Knoblauchreste raus zu stechen.

Knoblauch-Häcksler von Chef´n
Der Häcksler mit dem Rädchen: nur durch Rollen sollen im Inneren des Häckslers Klingen dafür sorgen, dass der Knoblauch geschnitten wird. Hört sich einfach an, doch leider ist das Ergebnis nicht so, wie sich das unsere Tester vorgestellt haben. Die Stücke sind sehr ungleichmäßig geschnitten, Koch Benjamin Bartschies sieht die offenen Messer bei der Reinigung als Gefahr und auch das „Herauspfriemeln“ der Knoblauchstücke aus dem Gerät mit der Hand ist nicht im Sinne der Tester.

Knoblauchpresse von Zeitgeist
“Ich finde das für eine Knoblauchpresse sensationell groß”, staunt Koch Benjamin Bartschies. Dafür soll es einfach sein: Zehe unter die Glocke, drücken, fertig. Im Praxistest funktioniert das leider nicht: Der Knoblauch befindet sich nicht in der Auffangschale wie gedacht, sondern klebt im Raster fest. Mühsames Entfernen ist die Folge. Die schweißtreibende Arbeit wird nicht belohnt: die Stücke sind viel zu groß. „Was hat sich der Hersteller dabei gedacht”, fragt sich Ernährungswissenschaftlerin Anja Tanas.

Knoblauchpresse Susi 3 von Zyliss
Susi 3 sieht zunächst einmal aus wie eine herkömmliche Knoblauchpresse, hat aber zwei Besonderheiten. Zum einem ist ein Tool integriert, mit dem man die Presse leicht säubern kann. Der zweite Vorteil: Hier können die Zehen ungeschält in die Presse gelegt werden. Das Arbeiten geht schnell und einfach von der Hand und der Knoblauch wird gleichmäßig gepresst. Unsere Tester sind begeistert.

Der Testsieger
Klarer Favorit aller Tester ist Susi 3 von Zyliss. Schnelles, einfaches Arbeiten, die Zehe muss nicht geschält werden, keine stinkenden Finger und die Presse ist leicht zu reinigen, so unsere Tester.

Stand: 11.03.2019, 16:00