Karneval: Kostüm-Tipps

Rosenmontagszug in Bonn: Eine Dame in einem rosa Flamingo-Kostüm lächelt unter ihrem Regenschirm in die Kamera.

Karneval: Kostüm-Tipps

Von Daniela Müllenborn

  • Zwiebellook für alle Fälle
  • Kostüm-Trends 2018: Auf Trumps Schulter und Steam-Punk
  • Bad Taste geht immer als Last-Minute-Kostüm

Die jecksten Tage der Karnevalssaison stehen vor der Tür. Die Wetterprognose: knackig kalt. Da braucht der Karnevals-Jeck die richtige Kostüm-Taktik, um draußen beim Straßenkarneval nicht zu frieren. Aber anschließend drinnen beim Kneipenkarneval auch nicht ins Schwitzen zu kommen.

Zwiebel-Taktik

Für den Straßenkarneval haben sich Ganzkörper-Kostüme aus Plüsch etabliert. Ob Biber, Löwe, Eisbär, Affe oder Kuh -  die Tiereinteiler halten schön warm. Und wenn es draußen so richtig kalt ist, passen auch noch Extra-Lagen drunter, die anschließend in der Kneipe oder im Karnevals-Zelt ausgezogen werden können. Das gleiche gilt für Overalls, wenn man zum Beispiel als Pilot, oder Bauarbeiter gehen will. Auch Clown-Kostüme sind weit genug geschnitten.

Für weniger voluminöse Verkleidungen ist Thermo-Unterwäsche angesagt. Damen, die Bein zeigen wollen, sollten mehrere Strumpfhosen oder Leggings übereinander ziehen, dazu wärmende Stulpen. Mützen und Perücken halten den Kopf warm.

Karnevalskostüm

WDR 2 Servicezeit | 07.02.2018 | 03:06 Min.

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Die richtigen Schuhe

Meist beginnt man an den Füßen zu frieren, die Kälte breitet sich dann schnell in den ganzen Körper aus. Deshalb sollte der Karnevals-Jeck warme Schuhe anziehen, zum Beispiel Winterstiefel oder winterfeste Outdoor-Schuhe, dazu dicke Socken.

Kostüm-Trends 2018

Pirat, Clown, Indianer – geht immer. Richtig angesagt in diesem Jahr: sogenannte "Carry-Me"-Kostüme. Das sind Kostüme, bei denen es so aussieht, als würde man von einem Affen, einem Zwerg oder zum Beispiel auch von Donald Trump auf den Schultern getragen werden. Wie im Vorjahr sind Einhörner und andere Fabelwesen auch diesmal ein Thema. Ebenfalls trendy: Steam-Punk-Kostüme, also ein Mix aus Barock-Kleidern und Technik-Accessoires wie alten Taucherbrillen oder Schmuck aus Zahnrädern.

Last-Minute-Kostüme

Wer zum Start des Straßenkarnevals noch kein Kostüm hat, kann – ganz nach dem Motto: Bad-Taste geht immer – den Kleiderschrank durchforsten und wild durcheinander kombinieren. Je bunter und schriller desto besser, dazu eine Perücke und Schminke ins Gesicht. Fertig.

Auch Kostüme aus Haushaltsmitteln gehen schnell: Für die Mumie braucht man nur Mullbinden. Aus Müllsäcken lassen sich ruckzuck Kleider und Röcke basteln.

Stand: 06.02.2018, 11:25