Zecken, Mücken und Co: Hochsaison der Plagegeister

Zecken, Mücken und Co: Hochsaison der Plagegeister

Mücken, Wespen & Co können ganz schön piesacken. Was jetzt in heimischen Gefilden fliegt, springt und krabbelt und man besser meidet.

Für Vögel, Fledermäuse oder Frösche sind Mücken ein echter Leckerbissen. Für uns Menschen sind Stechmücken dagegen vor allem eines: extrem nervig! Forscher schätzen, dass es in Deutschland rund 50 verschiedene Arten von Stechmücken gibt. Unser Blut saugen übrigens nur die Weibchen - sie brauchen es, um ihre Eier zu entwickeln.

Für Vögel, Fledermäuse oder Frösche sind Mücken ein echter Leckerbissen. Für uns Menschen sind Stechmücken dagegen vor allem eines: extrem nervig! Forscher schätzen, dass es in Deutschland rund 50 verschiedene Arten von Stechmücken gibt. Unser Blut saugen übrigens nur die Weibchen - sie brauchen es, um ihre Eier zu entwickeln.

Besonders gemein sind die Kriebelmücken, die von Süddeutschland her sich immer weiter ausbreiten. Sie stechen nicht, sondern beißen. Der zunächst schmerzlose Biss hinterlässt oft einen kleinen Blutpunkt. Später jucken und schmerzen die Bissstellen, die noch nach Tagen die typischen Schwellungen hinterlassen. Einziger Trost: Kriebelmücken dringen nicht in Wohnungen ein, sondern greifen grundsätzlich im Freien an.

Die Globalisierung schafft auch Mücken neuen Lebensraum. Japanische Buschmücken finden sich mittlerweile auch in Teilen von Nordrhein-Westfalen. Ebenso wurden Asiatische Tigermücken in Deutschland nachgewiesen. Das Problem: Forscher befürchten, dass die exotischen Mücken auch Tropenkrankheiten zu uns bringen könnten.

Die Zecke ist dagegen ein bekannter Krankheitsüberträger von Borreliose und der sogenannten Frühsommer-Meningienzephalitis (FSME). Während man sich vor Borreliose nicht schützen kann, kann man sich gegen FSME impfen lassen. Panik ist jedoch nicht angebracht, die meisten Zeckenstiche machen nicht krank. Dennoch sollte man nach einem Aufenthalt in Wald und Gebüsch den Körper gründlich absuchen und die Zecke sofort entfernen.

Viele Menschen verwechseln die Wespe mit der Biene. Der Körper der Bienen ist aber weniger gelb. Sie sind außerdem wenig aggressiv und sehr nützlich. Sie liefern Honig und leisten einen wichtigen Beitrag bei der Bestäubung der Pflanzen. Auch sie stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Sticht die Biene zu, sollte man zunächst den Stachel entfernen, damit das Bienengift nicht in den Körper gelangt. Dann hilft Kühlen, wie beim Wespenstich die frische Zwiebel oder Insektengel aus der Apotheke. Für Menschen, die nicht allergisch reagieren, ist ein Bienenstich eigentlich ungefährlich, aber schmerzhaft.

Stand: 21.06.2019, 13:04 Uhr