Smart im Garten – Akku-Heckenscheren

Nun auch im Garten

Smart im Garten – Akku-Heckenscheren

Von Anja Koenzen

  • Viele Akku-Heckenscheren mähen gut und sicher
  • Nicht für jede Hecke geeignet
  • Akkus sind an die Marke gebunden

Akkubetriebene Heckenscheren haben einen großen Vorteil: Sie sind sicherer als Geräte mit Stromkabel. Denn das Kabel schränkt den Aktionsradius ein, ist oft im Weg und wird manchmal sogar durchgeschnitten: Das führt zum Kurzschluss, dann in die Reparaturwerkstatt oder auch oft zum Neugerät.

Elektrische Heckenscheren im Check

WDR 4 26.04.2019 01:59 Min. Verfügbar bis 25.04.2020 WDR 4

Download

Ein weiterer Vorteil ist das geringere Gewicht von vielen Akku-Geräten: Beim Heckenschneiden, wo man die Arme ständig hochhalten muss – manchmal auch über Kopfhöhe – zählt jedes Gramm. Viele Modelle wiegen weniger als 2,5 kg. Je leichter die Modelle sind, desto kürzer ist allerdings auch die Schnittlänge. Sie variiert zwischen 35 cm bis 52 cm.

Wer hohe Hecken ohne Leiter schneiden möchte, für den sind Akku-Langstielheckenscheren eine gute Lösung. Mit ihnen können auch die unteren Hecken-Partien rückenschonend in Form gebracht werden. Alles ist erreichbar – sogar wenn die Fläche direkt vor der Hecke nicht betreten werden kann.

Nicht für jede Hecke geeignet

Wer eine schöne dichte Hecke haben möchte, muss sie regelmäßig kürzen. Für den Formschnitt reicht die Schnittleistung aller Akku-Heckenscheren aus.

Anders sieht es beim kräftigen Rückschnitt stark wachsender Gehölze wie Kirschlorbeer, Buche oder Weißdorn aus. Sind die Äste und Zweige eher daumendick, machen manche Geräte schlapp. Dann hilft manchmal nur eine manuelle Schere weiter – oder eine mit Kabel.

Akkus sind an Marke gebunden

Praktisch und vor allem geldsparend ist, wenn man einen Akku auch für andere Gartengeräte nutzen kann. Das geht aber nur, wenn alle Maschinen von derselben Marke stammen. Und selbst da muss man auf die Kompatibilität achten. Es gibt Heckenscheren mit 36-Volt-Technik, die auch zu Rasenmähern passt und Scheren mit 18 Volt. Deren Akku passt beispielsweise in einen Akkuschrauber. Hier ist kompetente Beratung wichtig.

Wichtig auch: Akkus sachgerecht kühl und trocken lagern. Die höchste Lebensdauer von bis zu zehn Jahren haben Akkus, wenn sie bei niedriger Zimmertemperaturen im halbvollen Zustand aufbewahrt werden. Nicht im Ladegerät lassen, denn dies kann zu Selbstentladung führen.

Stand: 26.04.2019, 11:20