Geschmacksprobe Sekt

Geschmacksprobe Sekt Servicezeit 17.12.2018 07:19 Min. Verfügbar bis 17.12.2019 WDR

Geschmacksprobe Sekt

Ob Weihnachten oder Silvester - was wären die Feiertage ohne mit einem Glas Sekt anzustoßen? Die Auswahl im Supermarkt ist riesig. Aber welcher Schaumwein schmeckt auch wirklich?

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Das Bild zeigt den in der Geschmacksprobe getesteten Sekt.

Die Sommeliers Christian Frens und Sebastian Bordthäuser und die Freundinnen Sandra und Annette haben für uns fünf trockene Markensekte in einer Blindverkostung probiert. Lesen Sie hier Ihre Bewertungen und klicken Sie sich zum Testsieger.

Die Sommeliers Christian Frens und Sebastian Bordthäuser und die Freundinnen Sandra und Annette haben für uns fünf trockene Markensekte in einer Blindverkostung probiert. Lesen Sie hier Ihre Bewertungen und klicken Sie sich zum Testsieger.

Söhnlein Brillant
Unsere Testerinnen sind sofort angetan: “Schöner fruchtiger Duft“ und viele Bläschen im Glas, finden Sandra und Annette. Auch geschmacklich kann der Sekt beiden überzeugen: „Ein sehr leichter fruchtiger Geschmack und er prickelt sehr schön“, freuen sich die Freundinnen. Für die Sommeliers ist dieser Sekt schlichtweg zu süß.

Rotkäppchen
Dieser Sekt überzeugt die Sommeliers sowohl beim Geruch und auch beim Geschmack. „Die Frucht spielt eher so eine angenehme Nebenrolle, dieser Sekt hat eine Würzigkeit, eine gewisse Kräuternote und eine ansprechende Säure“, zählt Sommelier Christian Frens die Vorteile auf. Die beiden Freundinnen Sandra und Annette stört allerdings der „bittere Nachgeschmack“.

Henkell
Hier wurde die Kohlensäure vergessen, moniert Sommelier Christian Frens. Geschmacklich erinnert der Sekt die beiden Sommeliers an „bittere Pappe“. „Der hat eine komische Säure“, ergänzen die Freundinnen Sandra und Annette.

Freixenet
„Hier ist alles schon tot, nichts drin, kein Prickeln, die Bläschen sind verschwunden“, beschwert sich Annette. Beim Trinken vermissen alle Tester die Bläschen. Zudem schmecke der Sekt bitter und kratze im Hals, bemängelt Annette.

Mumm
Sommelier Sebastian Bordthäuser sieht anfangs zwar viele Bläschen, die aber schnell wieder verschwinden. Immerhin: „Am Gaumen läuft das durchaus flüssiger als man es denkt“, ergänzt der Sommelier. „Ein Ticken mehr Säure würde dem Sekt gut tun. Damit mehr Frische zurück kommt“, erläutert Sommelier Christian Frens.

Die Testsieger
Die Freundinnen Sandra und Annette votieren für den Sekt von Söhnlein Brillant. „Weil er fruchtig ist und lange auf der Zunge prickelt“, erklären sie. Für die Sommeliers liegt der Sekt von Rotkäppchen vorne. „Gute Trinkgeschwindigkeit, wunderschöne Perlage und feine Säure“, zählt Sebastian Bordthäuser die Vorteile auf. Unterm Strich bevorzugen die Frauen den fruchtigeren, süßeren Sekt und die Männer den würzigeren mit Kräuternote.

Stand: 17.12.2018, 14:47