Gartenmöbel: Frische Optik mit Backpulver und Zitrone

Gartenmöbel aufpolieren Servicezeit 25.04.2019 03:33 Min. UT Verfügbar bis 25.04.2020 WDR Von Laura Czech

Gartenmöbel: Frische Optik mit Backpulver und Zitrone

  • Gartenmöbel mit Hausmitteln aufpolieren
  • Backpulver und Zitrone helfen gegen hartnäckigen Schmutz
  • Verzicht auf chemische Mittel

Doch man braucht nicht unebdingt teure Mittel, der Frühjahrsputz für die Gartenmöbel funktioniert auch mit ein paar Hausmitteln.

Egal ob Holz-, Metall- oder Plastikmöbel: Zuerst muss der grobe Schmutz entfernt werden. Dafür Staub und losen Dreck mit einem Handfeger entfernen. Auch trockene Reste von Algen auf den Möbeln lassen sich bereits im Vorfeld weitgehend abbürsten.

Seifenlauge statt Chemiekeule

Tiefer sitzenden Schmutz wird man am einfachsten mit einer Seifenlauge aus Kern- oder Neutralseife und einer weichen Bürste los – einfach abschrubben und anschließend die Gartenmöbel mit klarem Wasser und einem Lappen abwaschen. Das funktioniert vor allem bei Alumöbeln sehr gut.

Ein weiteres Hausmittel gegen hartnäckigen Schmutz ist eine Mischung aus Wasser, Backpulver und Essig. So kann man beispielsweise Holzmöbel von Stockflecken und Algen befreien.

Leinöl als Holzschutz

Möbel aus Hartholz wie etwa Teak benötigen nach der Reinigung keine weitere Behandlung. Um die Farbe zu erhalten kann man sie nach dem Trocknen mit einem entsprechenden Öl dünn einreiben. Dafür nutzt man am besten Leinöl, da Oliven- oder Rapsöl nicht richtig nachtrocknen und ranzig werden können. Bei Weichholzarten wie Kiefer oder Fichte kann eine wasserbasierte Lasur die Lebenszeit erheblich verlängern. Die Lasur sollte allerdings regelmäßig erneuert werden.

Plastikmöbel: Keine scharfen Sachen

Plastikmöbel lassen sich zum Beispiel mit Zitrone reinigen. Doch Vorsicht: Zitronen sollte man nur bei weißen Möbeln nutzen, da sie das Material bei Sonneneinstrahlung ausbleichen können. In jedem Fall hilft aber Zahnpasta – allerdings ohne Mikroperlen, da diese die Möbel zerkratzen können.

Kunststoffmöbel sind pflegeleicht aber empfindlich gegenüber scharfen Sachen. Scheuermittel und Topfreiniger bleiben besser im Schrank. Sie rauen Oberflächen auf, so dass sich der Schmutz noch schneller festsetzt. Und die empfindlichen Kunststoffgeflechte kann man mit einer solchen Behandlung sogar gänzlich ruinieren.

Spezialreiniger sind teuer und belasten die Umwelt

Die Hausmittel zeigen, dass unterschiedliche Spezialmittel nicht unbedingt nötig sind. Ganz verzichten sollte man auf so genannte "Grünbelagsentferner". Sie enthalten in der Regel Biozide – also Gifte, die nicht in die Umwelt gelangen dürfen. Das lässt sich aber bei der Reinigung von Gartenmöbeln kaum verhindern.

Stand: 25.04.2019, 14:56