Himbeere: Krankheiten und Schädlinge

Das Bild zeigt noch nicht reife, etwas krüppelige Himbeeren am Strauch.

Himbeere: Krankheiten und Schädlinge

Von Daniela Charlotte Schwalb

Auch die Himbeere kann Krankheiten haben und wird nicht selten von Schädlingen angegriffen. Was Sie dagegen unternehmen können erfahren Sie hier.

Krankheiten und Schädlinge

Wenn Sie den Himbeeren Luft und Licht durch richtigen Anbau und regelmäßigen Schnitt geben, sowie Staunässe vermeiden, werden Sie kaum Probleme mit Krankheiten und Schädlingen, wie dem Himbeerkäfer , der Himbeerrutengallmücke oder der Fruchtfäule haben.

Ein wirklich häufiger und gefährlicher Feind der Himbeere ist die Rutenkrankheit. Die Himbeer-Rutenkrankheit wird oft durch Pilze verursacht. Verletzungen an den Ruten sind die Eintrittspforten für die Infektion.

Zwischen gesunden wüchsigen Trieben stehen im Frühjahr einzelne oder auch mehrere Ruten, die nur schlecht oder gar nicht austreiben. Laub und Blüten solcher Triebe sterben vorzeitig ab. Die Rinde reißt, blättert ab und zeigt eine silbrig graue Farbe. Neue Triebe, die im Laufe des Sommers entstehen, zeigen um einzelne Knospen herum blauviolette Flecken, die sich ausdehnen. Im kommenden Frühjahr haben diese Ruten wieder den schon beschriebenen Schaden. Kranke Ruten bleiben meist unfruchtbar.

Gegen die Rutenkrankheit kann man im Hausgarten nur vorbeugend vorgehen. Am besten krankheitsverdächtige Ruten sofort entfernen. Abgeerntete Triebe zeitnah direkt über dem Boden abschneiden. Junge Ruten auf maximal reduzieren. So entsteht ein lockerer Bestand, der nach Niederschlägen schneller abtrocknet. Einer Pilzinfektion wird so vorgebeugt.

Stand: 02.05.2019, 12:00