Zucchini: Sorten

Das Bild zeigt unterschiedliche geerntete Zucchinis.

Zucchini: Sorten

Von Charlotte Schwalb

Zucchinis gibt es nicht nur im klassischen Dunkelgrün. Je nach Sorte leuchten sie auch in hellgrün, gelb oder weiß. Mal schlicht einfarbig, mal wild gestreift oder gefleckt.

Auch in der Form zeigt der kleine Gartenkürbis Vielfalt: von der klassischen Keule über die Kugel- bis hin zur Sternform. Zucchini-Enthusiasten behaupten, dass gelbfleischige Zucchini-Sorten meist mehr Geschmack als alle andere haben. Weiße Zucchini, die sich meist in Sternform präsentieren, werden dagegen vor allem zur Dekoration verwendet. Die dunkel- und hellgrünen Zucchinis werden vor allem in Deutschland angebaut und verkauft.

Experimentierfreude ist angesagt

Die größte Auswahl an Sorten findet man in Italien und Frankreich. Inzwischen kann man aber auch im Internet viele Angebote finden. Von der biologischen bis zur mehltauresistenten Sorte. Aber bei der Vielfalt an Hybriden (Züchtungen) und traditionellen Sorten probiert man am besten selbst aus, was gut wächst und am besten schmeckt. Da Zucchini einjährige Pflanzen sind, müssen sie jedes Jahr neu angepflanzt werden. Da lohnen sich Experimente.

Gelbe Zucchini

Zucchini-Enthusiasten behaupten, dass gelbfleischige Zucchini-Sorten meist mehr Geschmack als alle andere haben.

Für Hobbygärtner mit wenig Platz eignen sich am besten rankende Sorten, die in einem Blumentopf auf der Terrasse oder auf dem Balkon angepflanzt werden können. Dazu bindet man die Ranken, die zum Teil bis zu zwei Meter lang werden können, am besten an ein Gitter an, an dem sie sich hochziehen können.

Bei der Auswahl empfiehlt es sich Sorten anzubauen, die resistent sind gegen Pilze oder Viren. Denn fast alle Erkrankungen, ob sie die Blätter, die Blüten oder den Wurzelbereich befallen, sorgen für Ernteausfall.

Vorsicht bei bitteren Zucchinis

Vorsicht bei selbst gezüchteten Sorten: Da bei den Hybriden meist die Bitterstoffe rausgezüchtet wurden, kann es passieren, dass sich bei den Pflanzen, die Sie aus eigenen Samen gewonnen haben, der Bitterstoff Cucurbitacin wieder in die Erbmasse schleicht. Die Zucchinifrucht wird bitter und damit ungenießbar. Im schlimmsten Fall kann der Verzehr zu einer schweren Lebensmittelvergiftung führen. Daher am besten vor dem Zubereiten der Zucchini kosten, ob sie bitter ist.

Stand: 02.05.2019, 12:00