Rose: Sorten

Das Bild zeigt lauter unterschiedliche Rosenblüten.

Rose: Sorten

Von Charlotte Schwalb

Rot, gelb, weiß - nicht nur bei der Farbe gibt es reichlich Auswahl. Wir zeigen die schönsten Sorten und geben Tipps für den Rosenkauf.

Rosenkauf

Die richtige Sorte ist das eine - das andere der Zustand der angebotenen Rose. Nehmen Sie beim Rosenkauf die Rose ruhig aus dem Topf und schauen Sie sich den Wurzelballen näher an. Er sollte fest und kompakt sein, die Erde nicht auseinander fallen. Der Rose geht es richtig gut, wenn neben den größeren braunen auch feine weiße Wurzeln zu sehen sind, die ein Zeichen für Neubildung, also gesundes Wachstum, sind.

Auswahl

Um die unglaubliche Sortenvielfalt der Rose zu vereinfachen, wird gärtnerisch in Wildrosen und Kulturrosen unterschieden. Eine weitere Unterscheidung, die bei der Sortenwahl hilfreich ist: es gibt einmal und mehrfach blühende Rosen. Einmal blühende Rosen bilden nur einmal im Jahr Blüten aus, haben dafür aber viele Blüten. Die mehrfach Blühenden produzieren die ganze Saison hindurch Blüten. Für den Hausgarten ist eine Auswahl von schönen aber vor allem auch robusten Sorten sinnvoll. Dabei hilft ihnen ein Blick auf das Gütesiegel ADR.

ADR - Rosengütesiegel

Die „Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung“ (ADR) ist ein Arbeitskreis, der Rosen auf Frosthärte, Blütenwirkung, Blühfreude, Duft und Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten an den unterschiedlichsten Standorten in Deutschland testet. Dieses Qualitätssiegel ist ein nützlicher Wegweiser für die Wahl der richtigen Rosensorte. Derzeit tragen über 160 Sorten dieses Siegel. Jedes Jahr werden bis zu 50 neue Sorten aus Europa getestet.

Rosen: Sorten

Wildrosen | Kulturrosen | Highlights

Das Bild zeigt eine weiß-orange-farbene Fuchs-Rose.

Fuchs-Rose

Fuchs-Rose

Lambertiana-Klassen

Venusta Pendula

Bibernell-Rose

Kartoffel-Rose

Princess Alexandra of Kent

Orange Dawn

Gräfin Diana

Wildrosen

Haben meist keine gefüllten Blüten und bilden Hagebutten. Die typische Wildrosenblüte hat fünf Blütenblätter. Oft eignen sich die eher strauchigen Gehölze weniger für kleine und mittelgroße Gärten, da sie viel Platz brauchen und v.a. durch ihre Gesamterscheinung wirken. Doch inzwischen finden sich die typischen wildrosenartige Blütenformen auch bei einigen Züchtungen mit gefüllten großen Blüten. Empfehlenswert sind da z.B. die Lambertiana-Klassen, die zweifarbige Fuchs-Rose oder die kletternde Venusta Pendula. Manche Wildrosen sind auch ideale Bodenbefestiger wie z.B. die Bibernell-Rose oder die Kartoffel-Rose, da sie Ausläufer bilden. Mit ihren Wurzeln schützen sie den Boden vor Erosion und bilden dichte Bestände. Daher sind sie ideal für die Bepflanzung von Hängen und Böschungen und auch als Heckenpflanze geeignet.

Kulturrosen

Sie sind das Ergebnis professioneller Kreuzung und Veredelung. Dabei beeindruckt z.B. die Strauchrose Princess Alexandra of Kent, die wunderbar duftet und ein märchenhaftes Flair ausstrahlt. Sie gehört zu den mehrfachblühenden und kann bis zu bis 100 cm hoch werden.

Highlights sind die kräftig wachsende Orange Dawn. An den bis zu 2,5 m langen Trieben erscheinen stark duftende mittelgroße Blüten in leuchtendem Lachsorange. Die Sorte Gräfin Diana wurde zur Rosen-Königin des Jahres 2017 von der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde gekürt.

Rosenkalender als PDF

Das Bild zeigt einen Screenshot eines PDF-Dokuments.

Wann ist die beste Zeit zum Pflanzen, Düngen, Schneiden und Ernten? In unserem Kalender gibt es alle Termine auf einen Blick zum Abspeichern und Ausdrucken.

Stand: 02.05.2019, 12:00