Wie (ver)sichert man am besten sein E-Bike?

Wie (ver)sichert man am besten sein E-Bike?

Statistisch geht die Zahl der Fahrraddiebstähle zwar leicht zurück. Aber der Schaden, den die Langfinger anrichten, wird größer. Denn unter den geklauten Rädern sind immer mehr teure E-Bikes.

Ein Bügelschloss an einem Fahrrad wird aufgebrochen

Fast 300.000 Fahrräder werden pro Jahr in Deutschland gestohlen, sagt die Polizeiliche Kriminalstatistik. Die Fallzahlen sind zwar rückläufig, trotzdem wird der Schaden immer größer, den die Diebe anrichten: Denn unter den geklauten Rädern sind immer mehr teure E-Bikes.

Fast 300.000 Fahrräder werden pro Jahr in Deutschland gestohlen, sagt die Polizeiliche Kriminalstatistik. Die Fallzahlen sind zwar rückläufig, trotzdem wird der Schaden immer größer, den die Diebe anrichten: Denn unter den geklauten Rädern sind immer mehr teure E-Bikes.

Aber wie sichert man sein E-Bike am besten? Grundsätzlich gilt: je schwerer man es den Dieben macht, desto teurer wird es - aber auch besser. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) etwa rät dazu, nicht etwa ein Schloss für zwei Fahrräder zu verwenden, sondern mindestens zwei Schlösser für ein Rad.

Absolute Sicherheit bringt aber auch das nicht. Denn so ziemlich jedes Schloss kann mit dem entsprechenden Werkzeug und vor allem mit der nötigen Zeit geknackt werden.

Stephan Behrendt vom ADFC rät allerdings von einer speziellen E-Bike-Versicherung ab. Es sei meist billiger, einfach die Hausratversicherung zu erweitern. "Wichtig ist, dass die Versicherungssumme hoch genug ist, weil Fahrraddiebstahl maximal fünf Prozent der Versicherungssumme beinhaltet", so Behrendt. Wer ein 2.000 Euro teures E-Bike versichern will, braucht also eine Hausratversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 40.000 Euro.

Außerdem ganz wichtig: ein Fahrradpass! Den gibt es entweder beim Kauf vom Händler, bei der Polizei, online oder auch als App fürs Smartphone. Diese füttert man einfach mit Fotos vom Rad und wichtigen Daten wie der Rahmennummer.

Zusätzliche Sicherheit bietet das Codieren: Diese Nummer, bestehend aus unterschiedlichen Ziffern (Stadt-Straße-Hausnummer-Namenskürzel), wird in den Rahmen eingefräst und kennzeichnet den Besitzer individuell. Codieren kostet bis zu 20 Euro - manchmal wird es sogar gratis angeboten.

Und nicht vergessen: Das Fahrrad nicht nur gut abschließen, sondern auch die wichtigsten Komponenten wie Display oder Akku abnehmen. Denn das raubt Dieben schnell den Spaß. 

Stand: 03.09.2019, 11:49 Uhr