Geranien - pflegeleichter Klassiker

Geranien - pflegeleichter Klassiker

Geranien kennt man vor allem in ihrer klassischen Variante: rot und als Schmuck auf dem Balkon. Doch es gibt eine Fülle von Arten - und Einsatzmöglichkeiten.

Geranie - Edelpelargonie

Die großblütige Edelpelargonie (Pelargonium-Grandiflorum-Hybride) auch "Englische Pelargonie" genannt: Sie ist ein Sensibelchen unter den Geranien und daher nicht wirklich für den Balkon geeignet, sondern eher eine ausgesprochene Zimmerpflanze. Wenn Sie sie im Freien halten, dann besser nur an einem regensicheren und windgeschützten Ort.

Ihr Kennzeichen: handgroße, nierenförmige, hellgrüne Blätter. Die Stängel sind meist verholzt und ihre bis zu fünf Zentimeter durchmessenden Blüten bilden sehr dichte Dolden. Blütenfarben: Rosa, Rot und Weiß mit dunklen Flecken.
Unsere Sorten-Tipps: "Prinzessin Purpurella" oder die "Artisto Surprise"

Die großblütige Edelpelargonie (Pelargonium-Grandiflorum-Hybride) auch "Englische Pelargonie" genannt: Sie ist ein Sensibelchen unter den Geranien und daher nicht wirklich für den Balkon geeignet, sondern eher eine ausgesprochene Zimmerpflanze. Wenn Sie sie im Freien halten, dann besser nur an einem regensicheren und windgeschützten Ort.

Ihr Kennzeichen: handgroße, nierenförmige, hellgrüne Blätter. Die Stängel sind meist verholzt und ihre bis zu fünf Zentimeter durchmessenden Blüten bilden sehr dichte Dolden. Blütenfarben: Rosa, Rot und Weiß mit dunklen Flecken.
Unsere Sorten-Tipps: "Prinzessin Purpurella" oder die "Artisto Surprise"

Die Aufrecht Stehende Geranie (Pelargonium-Zonale-Hybride) schließt fast alle der aufrecht wachsenden Sorten ein. Meist hat sie fleischige, leicht behaarte Stängel, fast kreisrunde Blüten und wird bis zu 35 Zentimeter hoch. Sie ist eine ideale Balkonkasten- und Kübelpflanze und wird gern als Blumenschmuck in öffentlichen Anlagen genommen.

Sie entwickelt vielblütige Dolden, bis zu 200 sich hintereinander öffnende Einzelblüten sind bei manchen Sorten keine Seltenheit. Es gibt sie mit einfach gefüllten, halb gefüllten und auch gefüllten Blüten. Ihr Farbspektrum reicht von rot über rosa, orange, lila und weiß bis hin zu Mischfarben. Für die Auswahl ist es wichtig zu wissen, dass die gefüllten Sorten einen regengeschützten Platz brauchen, da sonst Pilzbefall droht. Deshalb eignen sich die einfachblühenden Sorten auch besser für Beet- und Rabattenbepflanzung.

Unsere Sorten-Tipps: Fireworks, Pelargonium Othello oder die Calliope, deren rotblütige Züchtung in einem solch festlichen Rotton leuchtet, dass die Blüten in Skandinavien gerne auch mal als Hochzeitsschmuck verwendet werden.

Die Hängegeranie (Pelargonium-Peltatum-Hybride) findet vor allem in Hängetöpfen, Ampeln oder auch in Balkonkästen ihren Platz. Sie kann bis zu 1,5 Meter lang werden. Ansonsten unterscheidet sie sich nicht groß von anderen Arten. Es gibt die sogenannte "selbstreinigende" Sorte, bei denen die Blüten nicht mehr per Hand ausgezupft werden müssen, sondern von alleine ausfallen, was vor allem die Pflege der Blumen um einiges erleichtert. Besonders beliebt sind die einfach blühenden und stark wachsenden „Cascade“-Sorten.

Unsere Sorten-Tipps: "Lila-Compact-Cascade", "Feuer-Cascade", "Ville de Paris" oder das Pelargonium "Summer Shower".

Die Blattschmuckgeranie (Pelgardini) bestechen vor allem durch ihre auffälligen Zeichnungen an den Blättern, die ein Spektrum von grün, gelb, braun und weiß einnehmen kann. Sie erreichen Wuchshöhen zwischen 20 und 30 Zentimetern und bleiben dementsprechend relativ klein. Auch die Blüten sind nicht so üppig wie bei anderen aufrecht wachsenden Arten. Dafür lassen sie sich aber wunderbar vielfältig kombinieren.

Unsere Sorten-Tipps: "Coloured Leaf Mix" oder die "Pelgardinis von Elsner"

Die Duftgeranie (Pelargonium XY) hat meist eher unauffällige Blüten, trägt aber in den Blättern Drüsen, die mit ätherischen Ölen gefüllt sind. Es gibt inzwischen die verschiedensten Aromen - von Zitrone, Minze über Coca-Cola bis hin zu Schokolade. Mit den Düften versucht die Geranie Schädlinge abzuwehren und die ätherischen Öle haben auch noch eine antibakterielle Wirkung. Aber ihre duftenden Blätter werden nicht nur für Arzneimittel und Kosmetik, sondern auch in der Küche eingesetzt.

Unsere Sorten-Tipps: "Odorata" und "Angel Eyes" – die nicht nur intensiv entweder nach Orange oder Zitrone duften, sondern auch mit ihren zweifarbigen Blüten faszinieren. Das brachte ihnen auch den Namen "Knutschfleck-Geranie" ein.

Stand: 02.05.2019, 12:00 Uhr