Bildergalerie: Krankheiten und Schädlinge

Bildergalerie: Krankheiten und Schädlinge

Auch Brombeeren sind vor Krankheiten und Schädlingen nicht sicher. Doch mit der richtigen Behandlung lässt sich dagegen ankämpfen.

Aufnahme einer Wespe auf einer Brombeere mit Fruchtfäule

Grauschimmel-Fruchtfäule: der Grauschimmel ist die bedeutendste Fruchtfäule des Beerenobstes.

Verursacher: der Pilz „Botrytis cinerea“. Der lebt auf abgestorbenen Pflanzenteilen. Seine Sporen sind in jedem Garten vorhanden. Zur Grauschimmel-Fruchtfäule kommt es bei andauernd feuchter Witterung oder an Standorten mit besonders hoher Luftfeuchtigkeit. Auch zu dichte und windgeschützte Pflanzenbestände können zu Grauschimmel führen.

Erscheinungsbild: grauer stäubender Belag auf den Früchten. Bei einem stärkeren Befall können auch Blätter und Stiele der Pflanze betroffen werden.

Behandlung: Pflanze stark zurückschneiden. Hilfreich ist ein regelmäßiger Schnitt bzw. das Auslichten. Die entfernten Pflanzenteile vernichten oder im Hausmüll entsorgen, da der Schimmel auf betroffenen Pflanzenteilen überwintern kann und dies eine Neuinfektion im neuen Jahr fördert. Vorbeugende Spritzungen sind möglich. Erste Behandlung, wenn 20% der Blüten geöffnet sind. Im Abstand von jeweils acht Tagen können bis zu vier weitere Behandlungen folgen.

Grauschimmel-Fruchtfäule: der Grauschimmel ist die bedeutendste Fruchtfäule des Beerenobstes.

Verursacher: der Pilz „Botrytis cinerea“. Der lebt auf abgestorbenen Pflanzenteilen. Seine Sporen sind in jedem Garten vorhanden. Zur Grauschimmel-Fruchtfäule kommt es bei andauernd feuchter Witterung oder an Standorten mit besonders hoher Luftfeuchtigkeit. Auch zu dichte und windgeschützte Pflanzenbestände können zu Grauschimmel führen.

Erscheinungsbild: grauer stäubender Belag auf den Früchten. Bei einem stärkeren Befall können auch Blätter und Stiele der Pflanze betroffen werden.

Behandlung: Pflanze stark zurückschneiden. Hilfreich ist ein regelmäßiger Schnitt bzw. das Auslichten. Die entfernten Pflanzenteile vernichten oder im Hausmüll entsorgen, da der Schimmel auf betroffenen Pflanzenteilen überwintern kann und dies eine Neuinfektion im neuen Jahr fördert. Vorbeugende Spritzungen sind möglich. Erste Behandlung, wenn 20% der Blüten geöffnet sind. Im Abstand von jeweils acht Tagen können bis zu vier weitere Behandlungen folgen.

Brombeerrost: Befällt vor allem dornenlose Sorten. Er tritt meist Ende Juni, Anfang Juli sichtbar auf.

Verursacher: der Pilz „phragmidium violaceum“. Seine Sporen überwintern am Falllaub und an den Blättern, die an den Ranken verbliebenen sind. Im April werden die jungen Blätter infiziert. Der Pilz verbleibt das ganze Jahr auf den Brombeeren

Erscheinungsbild: violette bis rote Flecken auf der Blattoberseite. Später bilden sich orangerote Sporenlager an den Blattunterseiten, die sich im weiteren Verlauf braun bis Schwarz verfärben.

Behandlung: Entfernen offensichtlich befallener Blätter vom Strauch sowie die am Boden liegenden. Blätter vernichten - nicht auf den Kompost. Vorbeugung oder Eindämmung: regelmäßig auslichten und stickstoffhaltige Düngerverabreichen. Keine chemischen Dünger einsetzen.

Brombeergallmilbe: Kaum Vorsorge möglich.

Verursacher
: Die Brombeergallmilbe wandert im Frühjahr den gerade sprießenden Trieb entlang. Injeziert einen speziellen Giftstoff in die Knospen.

Erscheinungsbild
: die Früchte sehen zwar so aus, als ob sie reifen würden - tun es aber nicht. Sie bleiben teils rot teils schwarz und hart. Sie sind nicht genießbar. Dafür sorgt der Giftstoff des Schädlings.

Behandlung: Pflanze kräftig zurückschneiden und auslichten. Fruchtmumien, die noch am Strauch hängen, müssen restlos entfernt werden. Da die Brombeergallmilbe mikroskopisch klein ist, gibt es noch folgenden Expertentipp: Während die Brombeergallmilbe im Frühjahr den gerade sprießenden Trieb entlang wandert kann man sie  mit Schwefel bekämpfen. Das erste Mal spritzen, wenn der neue Trieb ca. 10 cm lang ist. Dann noch 2 mal im Abstand von 10 Tagen.

Stand: 02.05.2019, 12:00 Uhr