Stiftung Warentest testet Deos

Stiftung Warentest testet Deos

Von Dieter Schug

Wie gut schützen Deos vor Schweißgeruch. Das wollte die Stiftung Warentest wissen und hat 21 Produkte getestet.

Nur zwei Deos sind im Test der Stiftung Warentest durchgefallen: Der Stick von Ben&Anna schütze nicht ausreichend vor Achselgeruch, so die Tester. Dafür gab es ein "mangelhaft", genau wie für den Deoblock von Lush. An diesem Produkt kritisieren die Tester, dass der Hersteller den allergenen Inhaltsstoff Isoeugenol bei der Kennzeichnung verschwiegen habe.

Immerhin 13 Deos und Antitranspirantien haben aber mit "gut" abgeschnitten. Ein Deodorant soll vor Geruch schützen. Ein Antitranspirant soll zusätzlich auch die Schweißbildung verringern. Das funktioniert nach Ansicht der Tester bisher aber nur mit Aluminumsalzen. Durch diese Salze ziehen sich die Schweißdrüsenausgänge vorübergehend zusammen.

Aluminium ist aber seit einigen Jahren stark in Verruf geraten. Es steht im Verdacht Alzheimer und Brustkrebs zu verursachen. Daten, die diese Annahmen belegen, gebe es bisher zwar nicht, so die Tester. Trotzdem rät die Stiftung Warentest zur Vorsicht. So solle man Antritranspirantien mit Aluminium nur auf gesunde, unverletzte Haut auftragen. Deshalb solle man sich zum Beispiel besser abends rasieren, rät die Stiftung Warentest.

(Quelle: Stiftung Warentest, Heft 6/2019)

Stand: 23.05.2019, 12:00