Zitrusfrüchte - gesund mit Einschränkung

Das Bild zeigt Zitronen.

Zitrusfrüchte - gesund mit Einschränkung

Zitrusfrüchte enthalten sehr viel Vitamin-C und sind deswegen vor allem in der kalten Jahreszeit sehr empfehlenswerte Lebensmittel. Aber mit welchen Chemikalien werden unsere liebsten Zitrusfrüchte behandelt und wie gesund sind sie überhaupt?

Schon eine Orange (á ca. 200 g) deckt den gesamten Tagesbedarf an Vitamin-C eines Erwachsenen.

Viele gesunde sekundäre Pflanzenstoffe sowie ätherische Öle sind vor allem im weißen Anteil der Schale enthalten. Diese Stoffe schmecken bitter, sind aber sehr gesund, da sie die Zellen vor freien Radikalen schützen und somit antioxidativ wirken.

Vorsicht bei behandelten Zitrusfrüchten

Zitrusfrüchte werden oft mit Oberflächenbehandlungsmitteln konserviert, um sie vor dem Verderb zu schützen. Die verwendeten Pestizide sind immer gekennzeichnet, z.B. „konserviert mit Perchloraz und Thiabendazol“.

Steht auf Zitrusfrüchten die Angabe „unbehandelt“, so bedeutet dies nur, dass die Schale nach der Ernte nicht mehr behandelt wurde. Es ist aber nicht auszuschließen, dass die Früchte während ihres Wachstums dennoch mit Pestiziden besprüht wurden.

Gleiches gilt für die Angabe „essbare Schale“. Nur Bio-Früchte wurden weder vor noch nach der Ernte behandelt. Die Schale (z.B. als Zeste oder Abrieb) also nur von Bio-Zitronen oder -Orangen verwenden, denn die eingesetzten Pestizide können krebserregend sein. Vor dem Verzehr konventioneller Früchte (hier nur das Fruchtfleisch verwenden) sowohl die Frucht als auch die Hände gut waschen!

Achtung: Wechselwirkungen mit Medikamenten

Die Grapefruit enthält besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe, die eine vermehrte Aufnahme von bestimmten Medikamenten in den Körper begünstigen kann. Betroffen sind hier insbesondere Blutdruck senkende Mittel. Wer häufig Zitrusfrüchte verzehrt, sollte daher mit dem Arzt oder Apotheker über mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten sprechen.

Stand: 16.11.2017, 17:00