Wissenswerte Fakten zu Nüssen

Wissenswerte Fakten zu Nüssen

Warum gelten Walnuss & Co. als gesund? Was hat es mit der Phytinsäure auf sich? Und wie lange sind Nüsse haltbar? Hier finden Sie Infos rund um die Nuss.

Das Bild zeigt unterschiedliche Nüsse in einem Korb.

Was gehört alles zu Nüssen?
Botanisch gesehen gelten nur die Walnuss, die Haselnuss, die Marone und die Macadamianuss als Nüsse. Erdnüsse dagegen gehören eigentlich zu den Hülsenfrüchten. Mandeln und Pistazien sind eigentlich die Kerne von Steinfrüchten. Für alle gilt aber der Sammelbegriff Schalenobst.

Was gehört alles zu Nüssen?
Botanisch gesehen gelten nur die Walnuss, die Haselnuss, die Marone und die Macadamianuss als Nüsse. Erdnüsse dagegen gehören eigentlich zu den Hülsenfrüchten. Mandeln und Pistazien sind eigentlich die Kerne von Steinfrüchten. Für alle gilt aber der Sammelbegriff Schalenobst.

Warum sind Nüsse gesund?
Nüsse enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, die sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken. Außerdem wird damit nachweislich das Herz-Kreislaufsystem gestärkt, wodurch einem Herzinfarkt oder Schlaganfall vorgebeugt werden kann. Nüsse sind auch reich an B-Vitaminen, Vitamin E, Magnesium, Kalium, Folsäure und Eisen.

Wie viele Kalorien haben Nüsse?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät, täglich nicht mehr als 25 Gramm Nüsse zu essen, denn sie enthalten schließlich auch viele Kalorien. 100 Gramm Nüsse haben bis zu 700 Kalorien – und damit mehr als Schokolade. Besonders hochkalorisch ist die Macadamia-Nuss. Haselnüsse und Walnüsse sind mit circa 650 Kalorien pro 100 Gramm etwas Figur-freundlicher. Erdnüsse liegen bei 560 Kalorien pro 100 Gramm.

Worauf muss man bei Nüssen achten?  
Nüsse mit Schalen sollten nie in Plastik verpackt sein. Dort kann sich Feuchtigkeit und damit Schimmel bilden. Die Nuss sollte nicht speckig aussehen, das Fruchtfleisch hell sein und nicht muffig riechen – das alles sind Zeichen für verdorbene Nüsse.

Was hat es mit der Phytinsäure auf sich?
Immer wieder kursieren im Netz Berichte, man solle Nüsse in Wasser einweichen – wegen der Phytinsäure, die damit unschädlich gemacht werden soll. Phytinsäure bindet im Körper Calcium, Magnesium, Eisen und Zink an sich - und macht sie so für den Menschen wertlos. Linsen, Bohnen und manche Reissorten sollen deshalb tatsächlich in Wasser eingeweicht werden. Für Nüsse – ob botanisch echte Nüsse oder Hülsenfrüchte beziehungsweise Kerne von Steinobst – gilt das nicht. Ihr Anteil an Phytinsäure ist dafür schlicht nicht hoch genug. Sie können Ihre Nüsse also weiter trocken genießen.

Wie lange kann man Nüsse aufheben?
In der geschlossenen Schale lassen sich die Walnüsse ein Jahr oder noch länger lagern, am besten an einem trockenen und kühlen Ort. Haselnüsse bleiben in der Schale bis zu neun Monate lang frisch. Am besten bewahrt man sie in einem luftigen Korb auf. Sie sollten erst kurz vor dem Verzehr geknackt werden, sonst verlieren sie Vitamine. Gehackte Nüsse lassen sich am besten im Kühlschrank aufheben, aber nicht länger als etwa vier Wochen.

Tipp: Ist eine Nuss mal schwer zu knacken, einfach eine Stunde ins Gefrierfach damit.

Stand: 05.11.2018, 06:00 Uhr