Sous-Vide-Kocher im Test - auch für Hobbyköche gut

Sous-Vide-Kocher im Test - auch für Hobbyköche gut

Von Dieter Schug

In der gehobenen Gastronomie gehört Sous-Vide zum Standard. Dabei wird das Essen vor dem Garen vakuumiert und dann in Plastikfolie in Wasser gekocht. So soll Fisch und Fleisch zarter werden, Gemüse soll die Farbe und den Geschmack besser behalten. Immer mehr Hobbyköchen nutzen mittlerweile auch das Verfahren.

Gute Geräte gibt es schon ab 90 Euro, so die Stiftung Warentest. Dabei gibt es unterschiedliche Techniken. Die Tester empfehlen Sticks, mit denen das Wasser im Kochtopf erhitzt und auf gleicher Temperatur gehalten wird. Vier von sechs getestete Sticks haben im Test mit "gut" abgeschnitten: Allpax SVU, Klarstein Quickstick, Steba SV50 und ProficookPC-SV 1126.

Den Stick von Caso (SV 200) halten die Tester aber für gefährlich und benoteten ihn deshalb mit "mangelhaft". Unachtsam positioniert, rutsche der Stab so tief ins Wasser, dass die Elektronik nass werden können, so die Tester. Die Benutzer, so meinen sie, könnten dann einen Stromschlag bekommen.

Sous-Vide-Geräte mit eigenem Wassertank haben im Test durchweg schlechter abgeschnitten. Bei einigen von ihnen sahen die Tester eine Verbrennungsgefahr für die Köche.

(Quelle: Stiftung Warentest, Heft 1/2018)

Stand: 21.12.2017, 15:27