Salat - Der Schlankmacher

Salat - der Schlankmacher Servicezeit 12.06.2019 04:25 Min. UT Verfügbar bis 12.06.2020 WDR Von Lukas Stevens

Salat - Der Schlankmacher

Von Sabine Paertmann und Ina Schütz

Salat ist nicht nur frisch und knackig - er hat auch kaum Kalorien und eignet sich daher perfekt für leichte und kalorienarme Speisen. Man kann ihn nicht nur roh, sondern auch gedünstet oder gebraten genießen. Wir geben Tipps zur Zubereitung.

Bildergalerie: Salate

Kopfsalat, Eisbergsalat, Rucola, Chicorée, Radicchio

Kopfsalat

Kopf - und Eisbergsalat: Die beliebtesten Salate
Etwa 6,5 Kilogramm Salat werden jährlich pro Haushalt verzehrt. Die Spitzenreiter sind Kopf- und Eisbergsalate. Eisbergsalat wird bevorzugt, weil er kühl gelagert bis zu zwei Wochen frisch und knackig bleibt. Damit ist er der robusteste unter den Salaten. Etwas zartere Blätter hat der Kopfsalat. Deshalb hält er sich auch nur zwei bis drei Tage.

Kopf - und Eisbergsalat: Die beliebtesten Salate
Etwa 6,5 Kilogramm Salat werden jährlich pro Haushalt verzehrt. Die Spitzenreiter sind Kopf- und Eisbergsalate. Eisbergsalat wird bevorzugt, weil er kühl gelagert bis zu zwei Wochen frisch und knackig bleibt. Damit ist er der robusteste unter den Salaten. Etwas zartere Blätter hat der Kopfsalat. Deshalb hält er sich auch nur zwei bis drei Tage.

Rucola: Das Gewürz unter den Salaten
Ob auf der Pizza, im Pesto oder im Mischsalat: Der Rucola sorgt für einen nussig-scharfen Geschmack und peppt jedes Gericht auf. Der großblättrige Rucola, der auch Garten-Senfrauke genannt wird, schmeckt dabei etwas milder als der kleinblättrige. Denn je kleiner die Blätter, umso höher ist der Anteil der feurigen Senföle. Die Senföle sollen vor Infektionen schützen und eine antibakterielle Wirkung haben. Der Rucola ist einer der nitratreichen Salaten. Das Nitrat befindet sich hauptsächlich in den Stielen der Blätter. Diese könnte man vor dem Verzehr entfernen. Weil das aber sehr umständlich ist, helfen auch diese Tricks: Rucola mit Paprika oder Zitrone anrichten: das Vitamin C sorgt dafür, dass sich das Nitrat nicht in das schädliche Nitrosamin umwandelt. Vitamin E in Walnüssen oder Pinienkernen sorgen für den gleichen Effekt.

Chicorée: Der blasse Salat
Chicorée wird auch Bleichzichorie genannt. Durch Sonnenlicht entsteht im Blatt Chlorophyll, das macht normalerweise die Salate grün. Der Chicorée treibt aber im Dunklen aus und sollte nicht an die Sonne gelangen: Denn wenn die Blätter des Chicorées grün sind, schmeckt er bitter. Beim Einkauf sollte man deshalb immer zu Chicorée hellgelben Blattspitzen greifen. Und auch bei der Lagerung darauf achten, dass er dunkel gelagert wird.

Radicchio: Der bittere Salat
Er ist der Bitterste unter den Salaten: Radicchio! Die enthaltenen Bitterstoffe unterstützen aber die Galle und Leber und somit auch die Fettverdauung. Weiterhin haben die Bitterstoffe eine abwehrstärkende und schmerzstillende Wirkung. Doch das Bittere schmeckt nicht jedem. Die meisten Bitterstoffe verstecken sich in den weißen Blattrippen. Wer es nicht bitter mag, könnte die Rippen entfernen. Da diese Bitterstoffe aber besonders gesund sind, schneidet man auch die guten Stoffe des Salates heraus! Viel einfacher und gesünder ist es, die Bitterstoffe mit Süße oder Fruchtsäure zu neutralisieren. Ob Apfel, Mango oder Orange - das Obst verleiht dem bitteren Salat eine süße Note. Alternativ ist auch ein ganz leicht gesüßtes Dressing mit Honig oder Fruchtsäften prima. Der Radicchio hat noch eine Besonderheit: Er ist der rote unter den Blattsalaten. Die Anthocyane, sekundäre Pflanzenstoffe, sorgen für die leuchtende Farbe und haben eine gesundheitsfördernde Wirkung. Sie haben zellschützende und entzündungshemmende Wirkung und sind prima für das Immunsystem.

Tipps zur Zubereitung

Salate immer gründlich waschen
Alle Salate müssen vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden! Den zerpflückten Salat immer in eine großzügigen Menge frischem kühlen Wasser einlegen und mit sauberen Händen waschen. Vorsicht: Den Salat nicht zu lange im Wasser liegen lassen, sonst laugt der Salat aus. Noch ein Tipp: Nach dem Wasserbad die Blätter gut schleudern! Nur gut getrockneter Salat nimmt auch das Dressing gut auf - und das schmeckt dann natürlich auch besser.

Welke Salate wieder fit machen
Wenn der Salat seine Blätter hängen lässt, muss er nicht immer sofort entsorgt werden. Es gibt einen einfachen Trick, um ihn wieder aufzupäppeln: Die schlappen Blätter abzupfen und in eine große Schüssel mit kaltem Wasser legen. Einen Teelöffel Salz und Zucker hinzufügen und nach nur wenigen Minuten wieder herausnehmen. Die Blattzellen saugen sich wieder auf und der Salat ist wieder knackig frisch!

Salat aus der Tüte
Wenn es dann doch schnell gehen soll, greifen viele zu Salatmischungen aus der Tüte. Das ist zwar praktisch, birgt aber auch eine Gefahr. Die angeschnittenen Blätter bieten Keimen eine große Angriffsfläche. Durch die Feuchtigkeit in der Tüte vermehren die sich rasch. Daher gilt: Gründlich Waschen und sofort verzehren.

In der Tüte darf sich nicht zu viel Luft gebildet haben.

In der Tüte darf sich nicht zu viel Luft gebildet haben.

Gute Qualität erkennt man schon beim Einkauf:

  • In der Tüte darf sich nicht zu viel Luft gebildet haben. Die Tüte sollte nicht aufgebläht sein.
  • In der Tüte sollte sich keine Feuchtigkeit angesammelt haben!
  • Das Verbrauchsdatum reicht nicht als Qualitätshinweis: Wenn die Blätter schlapp und feucht sind und die Blattränder schon braun werden, lassen Sie die Tüte liegen. Sollte der Salat bereits komisch riechen, sollte er nicht mehr verzehrt werden!

Wichtig: Auch den fertigen Salat immer gründlich waschen! Selbst wenn auf der Packung gewaschen, geschnitten und verzehrfertig steht. Die sollte man den Salat vorher unbedingt waschen!

Stand: 12.06.2019, 11:24