Quinoa - glutenfreies Superkorn

Quinoa - glutenfreies Superkorn

Quinoasamen sehen aus wie bunte Hirse und sind gesunde Kraftpakete. Das Allerwichtigste: Egal ob gekocht, gepufft oder gebraten - Quinoa schmeckt richtig lecker.

Auf den ersten Blick sieht Quinoa aus wie Getreide, ist es aber nicht. Es gehört zur Gattung der Fuchsschwanzgewächse und ist daher ein sogenanntes "Pseudogetreide".

Auf den ersten Blick sieht Quinoa aus wie Getreide, ist es aber nicht. Es gehört zur Gattung der Fuchsschwanzgewächse und ist daher ein sogenanntes "Pseudogetreide".

Dabei wird Quinoa, das es in verschiedenen Farben gibt, auch als die "Mutter allen Getreides" bezeichnet.

Die Pflanze, die noch auf 4.000 Meter Höhe in den Anden gedeiht, war für die Inkas gesundes Hauptnahrungsmittel und wird heute sogar in NRW angebaut.

Quinoa-Körner sind glutenfrei und vielseitig einsetzbar. Sie werden in gesalzenem Wasser aufgekocht. Nach gut 15 Minuten sind sie weich, behalten aber einen gewissen Biss.

Sie können auch mit etwas Öl in der Pfanne gepufft werden. Das ergibt eine Art Popcorn und passt sehr gut ins Müsli.

Quinoa gilt wegen der vielen Ballaststoffe als sehr gesund. Zudem enthält es weniger Kohlenhydrate als Reis und ist daher in der "Low-Carb-Küche" beliebt.

Auch für Sportler ist das Superfood besonders geeignet. Quinoa enthält die essentielle Aminosäure Lysin, die für den Knochen- und Muskelaufbau gut ist. "Und Quinoa hat sehr große Mengen an Eiweiß", sagt Ernährungswissenschaftlerin Brigitte Bäuerlein.

Quinoa kann noch mehr: Schon 100 Gramm Quinoa decken ein Viertel des Tagesbedarfs an Eisen, 50 Prozent an Magnesium und sogar 100 Prozent an Mangan, was gut für die Knochen und das Bindegewebe ist.

Quinoa ist extrem vielfältig – gerade weil sie nicht den stärksten Eigengeschmack hat. Als knackige Nährstoffquelle schmeckt sie sehr gut im Salat. Quinoa-Nudeln sind eine glutenfreie Alternative. Lecker und gesund all ihren Formen und Farben.

Stand: 18.09.2019, 14:25 Uhr