Pesto alla Genovese in der Geschmacksprobe

Pesto in der Geschmacksprobe Servicezeit 23.03.2020 07:05 Min. UT Verfügbar bis 23.03.2021 WDR Von Stephan Creydt

Pesto alla Genovese in der Geschmacksprobe

Von Stephan Creydt

Pesto einfach aus dem Glas auf die Pasta – fertig ist ein italienischer Klassiker. Doch welches Pesto aus dem Supermarkt schmeckt am besten? Unsere Tester haben fünf Marken probiert.

Welches Pesto schmeckt am besten?

Klicken Sie sich zum Testsieger!

Das Bild zeigt fünf verschiedene Pestosorten.

Pesto alla Genovese in der Geschmacksprobe

Koch Vittorio Cuomo vom Ristorante “Marco Polo” testet zusammen mit seinem Sohn Alessandro Cuomo, der ebenfalls Koch ist. Das zweite Testteam sind die Freundinnen Annette und Maja, die gerne zusammen italienisch kochen. Sie testen folgende Marken:

Buitoni, Pesto Basilico, 150 g/ca. 1,89 Euro (100 g/ca. 1,26 Euro) San Fabio (Penny), Pesto alla Genovese, 190 g/0,99 Euro (100 g/ca. 0,52 Euro) De Cecco, Pesto alla Genovese, 200 g/ca. 2,99 Euro (100 g/ca. 1,50 Euro) Barilla, Pestoalla Genovese, 190 g/ca. 2,99 Euro (100 g/ca. 1,57 Euro) Campo Verde, Pesto alla Genovese, 130 g/ca. 4,19 Euro (100 g/ca. 3,22 Euro)

Pesto alla Genovese in der Geschmacksprobe

Koch Vittorio Cuomo vom Ristorante “Marco Polo” testet zusammen mit seinem Sohn Alessandro Cuomo, der ebenfalls Koch ist. Das zweite Testteam sind die Freundinnen Annette und Maja, die gerne zusammen italienisch kochen. Sie testen folgende Marken:

Buitoni, Pesto Basilico, 150 g/ca. 1,89 Euro (100 g/ca. 1,26 Euro) San Fabio (Penny), Pesto alla Genovese, 190 g/0,99 Euro (100 g/ca. 0,52 Euro) De Cecco, Pesto alla Genovese, 200 g/ca. 2,99 Euro (100 g/ca. 1,50 Euro) Barilla, Pestoalla Genovese, 190 g/ca. 2,99 Euro (100 g/ca. 1,57 Euro) Campo Verde, Pesto alla Genovese, 130 g/ca. 4,19 Euro (100 g/ca. 3,22 Euro)

Pesto Basilico von Buitoni

Die Konsistenz gefällt Koch Alessandro Cuomo gar nicht: zu viel Öl. Dadurch sei das Pesto „keine feste Masse, wie es sein sollte.“ Auch im Geschmack mache sich das Öl bemerkbar: „Ich finde es zu salzig und zu ölig“, erklärt der italienische Restaurantbesitzer. Der Geschmack sei „muffig“. „Salzig und vertrocknet“ schmecke es, meinen die Freundinnen.

Zutaten: 39 % Sonnenblumenöl, 29 % Basilikum, 9 % Käse (7 % geriebener Hartkäse(mit Ei),2 % Pecorino (aus Schafsmilch)), 7 % Cashewkernpulver, Molkenerzeugnis, Salz, Dextrose, Pinienkerne, natives Olivenöl extra, Knoblauchpulver, Kartoffeln. Kann andere Nüsse, Milch, Sellerie und Senf enthalten.

Pesto alla Genovese von San Fabio (Penny)

Bei diesem Pesto finden unsere Tester direkt viele Pinienkerne. Weiteres Plus: es wurde nicht so viel Öl verwendet wie beim Pesto von Buitoni. Allerdings wundert sich Koch Alessandro Cuomo über den sauren Geschmack. „Wo kommt denn die Säure her?“, fragt er. „Das schmeckt nach saurer Gurke“, findet Hobbyköchin Maja Wersuhn kopfschüttelnd.

Zutaten: Basilikum 51,5 %, Sonnenblumenöl 27,5 %, Pinienkerne 9 %, Olivenöl 3 %, Grana Padano g.U. Käse 3 % (Milch, Salz, Lab, Konservierungsstoff Lysozym aus Ei), Salz, Zucker, Pecorino Romano g.U. Käse 1 %, Cashewkerne gemahlen 1 %, Kartoffelflocken, Säuerungsmittel Milchsäure, Knoblauch, natürliches Basilikumaroma, Kartoffelstärke.

Pesto alla Genovese von De Cecco

Zur Freude unserer Tester sehen sie im Pesto große Pinienkerne. „So muss es sein“, lobt Koch Vittorio Cuomo. Zusammen mit dem Parmesan machen sich die Pinienkerne auch geschmacklich bemerkbar. „Ganz gut für ein Fertigpesto“, urteilt sein Sohn Alessandro Cuomo.

Zutaten: Basilikum 37 %, natives Olivenöl extra 36 %, Mehl von Cashewnüssen, Parmigiano Reggiano Käse g.U. 5 %, Salz, Pinienkerne 3 %, Kartoffelflocken, Zucker, Säureregulator: Milchsäure, Antioxidationsmittel: Ascorbinsäure.

Pesto alla Genovese von Barilla

Während die Freundinnen die grüne Farbe des Pesto loben, schätzen die italienischen Köche die Konsistenz: es sei eine „schöne klebrige Paste“. Geschmacklich gehen die Meinungen zwischen den beiden Testgruppen jedoch weit auseinander. „Vom Geschmack ist alles drin, vor allem viel Parmesan“, freut sich Koch Alessandro Cuomo. Dieses Pesto sei wirklich eine gute Alternative zum selbstgemachten, finden die italienischen Köche. Bei den Freundinnen fällt das Pesto dagegen durch. Es ist ihnen zu salzig.

Zutaten: Sonnenblumenöl, frisches Basilikum 30 %, Cashewkerne, Parmigiano Reggiano g.U. Käse 5 % (Milch), Maisfasern, Molkepulver (Milch), Salz, Milcheiweiß, Natives Olivenöl Extra 1 %, Zucker, Basilikumextrakt, natürliches Aromen (Milch), Säureregulator: Milchsäure, Knoblauch. Kann Spuren von anderen Schalenfrüchten enthalten.

Pesto alla Genovese von Campo Verde

Das intensive Grün dieses Bio-Pesto erfreut unsere Tester. Nicht zu viel Öl und die Konsistenz sei gut, erklären die Freundinnen. Beim Geschmack können sich Deutsche und Italiener allerdings wieder nicht einigen. „Viel zu sauer und zu scharf“, kritisiert Koch Vittorio Cuomo. „Also ich schmecke alles, was für mich in ein Pesto reingehört: Pinienkerne, Käse, Basilikum, Olivenöl“, zeigt sich dagegen Maja Wersuhn begeistert. Diesmal sind die Freundinnen der Ansicht, dass dieses Bio-Pesto eine „gute Alternative zum selbstgemachten“ sei.

Zutaten: Natives Olivenöl extra* (48 %), Basilikum* (39 %), Hartkäse (Milch**, Salz, Lab)** (5 %), Pinienkerne** (4,4 %), Meersalz. *aus biologisch-dynamischer Erzeugung **aus kontrolliert biologischem Anbau

Der Testsieger

Für die beiden italienischen Köche liegt das Pesto von Barilla vorne, die beiden Freundinnen schätzen das Pesto von Campo Verde.

Stand: 23.03.2020, 10:00