Die Rote Bete - Das beliebte Superfood aus der Heimat

Die Rote Bete - Das beliebte Superfood aus der Heimat

Saison hat das heimische Superfood von September bis März. Gerade an kalten Tagen gehört die Rote Bete auf den Speiseplan, denn das beliebte Wintergemüse versorgt uns in der kalten Jahreszeit mit wichtigen Nährstoffen.

Rot, gelb, weiß oder geringelt – die bunte Vielfalt der Roten Bete

Die Rote Bete gibt es nicht nur in der Farbe Rot. Im Handel findet man auch immer häufiger weiße, gelbe und geringelte Exemplare. Das Original schmeckt etwas erdig. Die weißen und gelben Rüben sind dagegen etwas süßer und milder. Noch süßer schmeckt die rosa-weiß geringelte Bete. 

Deren Vorteil: Ihre Farben sind nicht ganz so intensiv und färben daher nicht ganz so stark bei der Zubereitung ab.

Rote Bete Crumble

Rote-Bete-Crumble

Ein leckeres Rezept für rote Bete aus dem Ofen. | mehr

Die Rote Bete ist super gesund, aber dennoch sollte man sie in Maßen genießen!

Die Rote Bete punktet vor allem mit ihrem hohen Eisengehalt: Damit ist sie gut für die Blutbildung. Außerdem steckt sie voller Vitamin C und Folsäure. Des Weiteren regen viele Nährstoffe den Stoffwechsel und die Fettverdauung an.

Trotz der tollen Inhaltsstoffe – die Rote Bete kann in großen Mengen auch Probleme bereiten. Der Grund: Sie gehört zu einer der nitratreichsten Gemüsesorten in Deutschland. Gefährlich wird es, wenn sich das Nitrat in das krebserregendes Nitrosamin verwandelt. Vor allem für Babys kann es sehr gefährlich werden, da ihr Körper das Nitrat nicht abbauen kann. Erwachsene können unbesorgt zur Roten Bete greifen. Ein- bis zweimal die Woche ist der Verzehr komplett unproblematisch.

Aufpassen sollten allerdings Menschen, die zu Nierensteinen neigen. Denn in der roten Rübe ist auch Oxalsäure enthalten, die kann zur Steinbildung beitragen.

Unser Tipp: Vitamin C verhindert die Verwandlung des Nitras in das schädliche Nitrosamin. Zur Roten Bete ein Glas Orangensaft trinken oder einen Apfel als Nachtisch essen – dann ist die Mahlzeit unbedenklich.

Frischemerkmale beim Einkauf

Beim Kauf lieber Mal zu den kleinen Exemplaren greifen. Denn je kleiner die Rübe, desto zarter ist sie. Außerdem sollte man auf eine glatte und pralle Oberfläche achten. Dellen oder schwarze Flecken deuten auf eine falsche Lagerung hin. Sie sind nicht mehr ganz so frisch.

Tipps zur Lagerung

Die Powerrübe mag es dunkel, kühl und trocken. Wer das Gemüse zeitnah zubereiten möchte, kann es für ca. drei Wochen im Kühlschrank lagern. Damit die Rübe nicht austrocknet, sollte man sie besser in trockenes Zeitungspapier einrollen.

Das Bild zeigt wie rote Bete in eine Kiste mit Sand gesteckt wird.

Wer die Rote Bete länger aufbewahren möchte, kann sie in einer Kiste lagern. Diese zuvor mit Erde oder Sand befüllen und in den dunklen Keller stellen. So halten sich die Beten bis zu fünf Monaten.

  • Das Wichtigste bei der Lagerung: Sollte die Bete noch Blätter haben, müssen die Blätter abgetrennt werden, ansonsten trocknet die Rübe aus. Dabei ist wichtig, dass man die Blätter nicht abschneidet, sondern abdreht! So verhindert man, dass die Rübe ausblutet!

Zubereitungstipps

  • Bei der Zubereitung der Roten Bete immer mit Einweghandschuhen arbeiten, denn der Farbstoff „Betanin“ färbt sehr stark
  • Die Blätter sollten nicht im Müll landen, ähnlich wie Spinat, können sie zu einem leckeren Salat angerichtet werden.

Wenn man die Rote Bete nach dem Erhitzen mit kaltem Wasser abschreckt, lässt sich die Schale ganz einfach abschälen.