Honig: Heilmittel und Essensretter

Honig: Heilmittel und Essensretter

  • Wissenswertes zum Thema Honig
  • Honig als natürliches Antibiotikum
  • Empfehlung: Bio-Honig aus der Region

Generell wird zwischen "Blütenhonig" und "Honigtauhonig" unterschieden. Beim Blütenhonig stellen die Bienen den Honig aus dem Blütennektar von Pflanzen her. Beim Honigtauhonig hingegen sammeln die Bienen die Ausscheidungen von Pflanzenläusen, dem sogenannten Honigtau.

Dieser Honig hat eine dunklere Färbung als der Honig aus Blütennektar und bleibt länger flüssig. Honigtauhonig wird meistens als Waldhonig bezeichnet. Er hat oft einen intensiven Geschmack.

Retter in der Not

Honig ist übrigens ein kleiner Retter in der Küche. Ist das Essen mal angebrannt oder versalzen, dann gleicht Honig mit seiner süßen Note die bitteren oder sauren Geschmacksstoffe wieder aus. Wer auf Honig verzichten möchte oder muss, kann zu Alternativen wie Agavendicksaft oder veganem Honig greifen. Beides sind Siruparten, die aus Pflanzen gewonnen werden.

Wundermittel Honig

Honig schmeckt nicht nur lecker, sondern soll auch gegen vielerlei Beschwerden helfen. Natürlich enthält er an erster Stelle Zucker in Form von Fruchtzucker und  Traubenzucker. Aber vor allem hat Honig sehr viele gute Enzyme und Proteine. Und die wirken antibakteriell sozusagen wie ein natürliches Antibiotikum.

Eine Honigsorte hat sich, durch Studien belegt, besonders bei Wundheilung als sehr hilfreich erwiesen: Der neuseeländische Manuka-Honig. Dieser wird aus dem Blütennektar der Südseemyrte, auch Manuka genannt, gewonnen. Ein Glas des kostbaren Honigs kostet allerdings um die 40 Euro.

Haltbarkeit und Lagerung

Damit der Honig möglichst lange hält, das gut geschlossene Glas am besten in einem Vorratsschrank lagern. Dort können dem Honig Licht und Wärme nichts anhaben. Falls der Honig doch nach einer Zeit kristallisiert, einfach in ein Wasserbad geben. Nach kurzer Zeit lösen sich die Zuckerkristalle und der Honig wird wieder cremig.

Bio-Honig ohne Pestizide

Bei Bio-Honig dürfen die Bienenstöcke der fleißigen Honigsammler nur zwischen ökologisch geführten Feldern stehen. Aber natürlich kann man die Flugbahnen der Bienen nicht 100 Prozentig festlegen und bestimmen. Trotzdem empfiehlt WDR-Ernährungsexpertin Brigitte Bäuerlein die Bio-Variante, am besten aus der Region.

Stand: 17.06.2019, 18:21