Kürbis – der beliebte Herbstklassiker

Kürbis – der beliebte Herbstklassiker

Ob als Dekoration in Haus und Garten oder als Leckerei auf dem Teller – gerade im Herbst darf der Kürbis nicht fehlen.

Botanisch gesehen ist der Herbstklassiker gar kein Gemüse, sondern eine Beere – und damit eine Frucht. Und zwar die größte Frucht der Welt! Die dicksten Vertreter können sogar bis zu 500 Kilogramm auf die Waage bringen. Die Formen- und Farbenvielfalt von Kürbissen ist enorm- es gibt über 800 verschiedene Kürbissorten.

Kürbissorten

Ein Gemüse mit vielen Gesichtern

Das Bild zeigt einen Hokkaido-Kürbis.

Hokkaido - der bekannteste unter den Kürbissen
Der orangene Hokkaido-Kürbis ist wohl der bekannteste Kürbis. Das könnte vor allem daran liegen, dass der Kürbis mit Schale verzehrt werden kann. Ob als Kürbissuppe, gebacken oder gebraten- den Hokkaido kann man vielseitig in der Küche verwenden. Auch roh als Snack oder im Salat schmeckt er hervorragend.

Hokkaido - der bekannteste unter den Kürbissen
Der orangene Hokkaido-Kürbis ist wohl der bekannteste Kürbis. Das könnte vor allem daran liegen, dass der Kürbis mit Schale verzehrt werden kann. Ob als Kürbissuppe, gebacken oder gebraten- den Hokkaido kann man vielseitig in der Küche verwenden. Auch roh als Snack oder im Salat schmeckt er hervorragend.

Bischofsmütze - das Dekowunder
Dieser Kürbis besticht durch seine Optik. Er bildet starke Wulsten in der Mitte, die an einen Turban erinnern. Aus diesem Grund wird er oft mit einem Zierkürbis verwechselt, doch die Bitterstoffe wurden aus ihm herausgezüchtet, sodass er ohne gesundheitliche Folgen verspeist werden kann. Er schmeckt nur sehr leicht nach Kürbis, daher eignet sich sein Fleisch vor allem für Suppen und Eintöpfe. Die Schale sollte man bei ihm nicht mitverzehren!
Tipp: Höhlen Sie die Bischofsmütze beim nächsten Mal doch mal aus und richten sie als Suppenterrine an!

Die kleine Schwester des Kürbis - die Zucchini
Die Zucchini zählt zu den Kürbisgewächsen. Sie wird sogar als kleine Schwester des Kürbisses bezeichnet. Zucchini haben einen nussig- milden Geschmack und sind ein ausgesprochen vielseitiges Gemüse. Sie lassen sich einfach zubereiten, denn die Schale kann ohne Probleme mitverzehrt werden. Zucchini sind sehr kalorienarm. Pro 100 Gramm enthält sie rund 20 Kalorien! Neben den grünen Zucchini gibt es auch die gelbschalige Variante. Sie ist etwas milder im Geschmack. Doch Vorsicht: Ihre Schale ist etwas dünner und empfindlicher.

Zierkürbisse sind nicht zum Verzehr geeignet!
Vorsicht bei den Zierkürbissen. Rein äußerlich sind sie nur schwer von Speisekürbissen zu unterscheiden. Doch essen sollte man die nicht! Sie enthalten Bitterstoffe, sogenannte Cucurbitacine, die auf den menschlichen Körper giftig wirken. Beim Verzehr kann es zu schlimmen Magen- und Darmbeschwerden kommen. Speisekürbisse enthalten diese Bitterstoffe nicht. Sie kann man also ohne Probleme essen. In Supermärkten werden Zierkürbisse auch als solche eindeutig gekennzeichnet.

Butternut-Kürbis
Dieser Kürbis schmeckt mild und nussig. Man muss ihn nicht schälen.

"Spaghetti"-Kürbis
Passend zum Namen "Spaghetti" passt dieser Kürbis gut zu Pasta: Auch das Fruchtfleisch erinnert an Spaghetti.

"Surprise"-Kürbis
Diese Sorte eignet sich besonders gut für die Mikrowelle.

Ölkürbis
Dieser Kürbis wird zur Gewinnung von Öl und Kürbiskernen verwendet.

Kürbiskerne toppen jedes Gericht

Die Kerne aller Speisekürbisse kann man verzehren. Sie sind viel zu wertvoll, um weggeschmissen zu werden. Kürbiskerne enthalten nämlich wichtige Fettsäuren. Darüber hinaus aber auch Pflanzenhormone, die bei Blasenleiden und Prostatabeschwerden eingesetzt werden können. Geröstet eignen sie sich als Topping auf Salat oder Suppe.

Und so geht's:    Kerne vom Fruchtfleisch lösen und ordentlich abspülen. Über Nacht auf Küchenpapier trocknen lassen. Am nächsten Tag für ca. 5 bis 10 Minuten in der Pfanne anrösten und nach Belieben mit Salz würzen. Fertig!

Tipps beim Einkauf

  • Machen Sie einen Klopftest. Klingt der Kürbis dumpf, ist er Frisch!
  • Der Stiel sollte unverletzt sein! Sollte sich der Stiel lösen und die Schale Ansonsten dringen Fäulnisbakterien in den Kürbis hinein und dann schimmelt er schneller.
  • Wählen Sie lieber kleinere Kürbisse! Sie schmecken aromatischer als die großen und sind weniger faserig. Außerdem lassen Sie sich viel besser lagern.

Immer kühl und dunkel lagern

Kürbisse gehören am besten in den Keller oder in den Vorratsschrank. Wer so etwas nicht hat, kann sie auch im Kühlschrank lagern – Hauptsache es ist kühl, dunkel und trocken. Angeschnittene Kürbishälften sollten in Frischhaltefolie verpackt und in den Kühlschrank gelegt werden. Dort halten sie sich maximal 5 bis 7 Tage.

Winterkürbisse wie der Hokkaido halten mehrere Monate: Sie haben eine besonders dicke und feste Schale, die ie vor äußeren Einflüssen schützt.

Sommerkürbisse wie der Patisson haben eine weiche, dünne Schale und enthalten mehr Wasser. Dementsprechend halten sie nur wenige Wochen. In der Regel bis zu fünf Wochen.

Tipp: Wenn Sie doch zu viel übrig haben sollten, können Sie Kürbisreste auch  problemlos einfrieren!

Kürbis schneiden und schälen

Kürbisse sind sehr massiv und lassen sich nur schwer schneiden. Mit diesem Trick klappt es einfacher: Den Kürbis für ca. 10 Minuten in kochendem Wasser baden. Anschließend kalt abschrecken. Mit einem stabilen Brotmesser lässt sich der Kürbis dann viel einfacher zerkleinern.

Nicht jeder Kürbis ist mit Schale genießbar. So wie der Butternut zum Beispiel. Seine Schale wird auch nach dem Garen nicht wirklich weich. Mit diesem Trick lässt er sich besser schälen: Den Kürbis zunächst halbieren. Aufrecht aufgestellt lässt er sich mit Hilfe eines scharfen Messers schälen. Alternativ kann man auch einen Sparschäler nutzen.

Spaghettikürbis-Carbonara und Kürbiskuchen

Das Bild zeigt den fertigen Butternut-Kuchen.

Zwei raffinierte Rezepte mit dem Herbstgemüse Nummer eins. | mehr

Stand: 04.10.2018, 11:13