Gemüsehobel im Praxistest

Gemüsehobel im Praxistest

Mühelos und schnell soll ein V-Hobel Obst und Gemüse in die gewünschte Form bringen: Scheiben, Streifen oder Würfel. Doch in unserem Praxistest erwiesen sich nicht alle Hobel als praktische Küchenhelfer.

Welcher Gemüsehobel schält am besten?

Klicken Sie sich zum Testsieger

Das Bild zeigt alle getesteten Gemüsehobel.

Margarete Ribbecke, Juniorchefin vom Obst- und Gemüsehof Steiger in Bornheim, Christian Sturm-Willms, Sternekoch und Küchenchef im Restaurant „Yunico“ im Bonner Luxushotel „Kameha Grand“ und Nathalie Rocke, Sportwissenschaftlerin und Personaltrainerin aus Bonn test die verschiedenen Gemüsehobel.

Margarete Ribbecke, Juniorchefin vom Obst- und Gemüsehof Steiger in Bornheim, Christian Sturm-Willms, Sternekoch und Küchenchef im Restaurant „Yunico“ im Bonner Luxushotel „Kameha Grand“ und Nathalie Rocke, Sportwissenschaftlerin und Personaltrainerin aus Bonn test die verschiedenen Gemüsehobel.

Gemüsehobel Professional von Küchenprofi

Dieser Hobel mit fünf Schneideinsätzen wirkt auf unsere Tester „solide“ und „stabil“. Allerdings besäßen die Klingen nicht die nötige Schärfe. Das behindere das schnelle Arbeiten und die Ergebnisse seien nicht zufriedenstellend. „Der Hobel reißt ein bisschen“, erklärt Sternekoch Christian Sturm-Willms. Bei härteren Gemüsen wie Weißkohl oder Sellerie hat der Hobel große Probleme.

Dieser preisgünstige und leicht zu verstauende Hobel weist nur eine Schneidfläche auf: 2mm dicke Scheiben. Unsere Tester haben enorme Schwierigkeiten mit diesem Gerät zu hobeln. Die Klinge ist nicht scharf genug, die Tomate verliert beim Schneiden sehr viel Saft. Zudem werden alle Gurkenscheiben in der Mitte kaputt gerissen, moniert Sportwissenschaftlerin und Personaltrainerin Nathalie Rocke.

Dieser Power Hobel besitzt drei Schneideinsätze für Würfel, Scheiben und Streifen. Um unterschiedliche Dicken zu erreichen, ist das Gerät höhenverstellbar: 4 Einstellungen sind möglich. Unsere Tester stellen schnell fest: beim Börner-Hobel sind die Klingen scharf. Das Arbeiten gehe völlig mühelos vonstatten. Von den Scheiben sind unsere Tester begeistert: So dünn könne man nicht mit dem Messer schneiden, erklärt Landfrau Margarethe Ribbecke.

Der mit Abstand teuerste Hobel im Test wirkt auf unsere Tester hochwertig. Auch das Prinzip die Schnittdicke auf der Rückseite des Hobels mit einer Schraube verstellen zu können, überzeugt unsere Tester. Im Praxistest rappelt der Hobel sobald die Schraube gelöst wird, was aber zwingend nötig ist, um mit dem Hobel zu schneiden.  Auch das Schnittergebnis beim Sellerie überzeugt Sternekoch Christian Sturm-Willms nicht: „Das sind dicke und dünne Streifen dabei. Da hat man verschiedene Garzeiten. Da nehme ich lieber ein Messer“, erklärt Sturm-Willms.

Klarer Favorit unserer Tester ist der Power-Hobel von Börner. „Schnelles und unkompliziertes Arbeiten, variabel einsetzbar, er liegt dabei sicher in der Hand, er besitzt die schärfste Klinge und liefert ein perfektes Schnittergebnis“ – das sind die Argumente unserer Tester.

Stand: 16.04.2018, 14:30