Exotische Früchte - und wie man sie isst

Exotische Früchte - und wie man sie isst

Drachenfrucht, Papaya, Granatapfel: Mit exotischen Früchten lässt sich ein bisschen Urlaubsgefühl zurückholen. Aber: Wie kriegt man die Dinger eigentlich auf? Ein paar Tipps.

Dracheneier und köstliche Sterne

Sternfrüchte

Sternfrucht: Diese schöne Frucht kommt ursprünglich aus Südostasien, sie wird auch Karambole oder Karambola genannt. Zum Essen schneidet man sie einfach in Scheiben, auch die Schale ist genießbar.

Sternfrucht: Diese schöne Frucht kommt ursprünglich aus Südostasien, sie wird auch Karambole oder Karambola genannt. Zum Essen schneidet man sie einfach in Scheiben, auch die Schale ist genießbar.

Drachenfrucht: Die Drachenfrucht - oder auch Pitahaya - wird vor allem in Mittelamerika angebaut. Die Frucht wird am besten halbiert, das weiße Fruchtfleisch kann entweder ausgelöffelt oder für einen Salat in Spalten geschnitten werden. Die Schale ist ungenießbar.

Granatapfel: Schon vor 2.000 Jahren wurde der Granatapfel im heutigen Iran angebaut - die Kerne sollen unter anderem entzündungshemmend wirken. Beim Öffnen der Frucht fließt knallroter Saft. Tipp: Halbieren und von außen auf die Schale klopfen, sodass die Kerne herausfallen. Oder man ritzt die Schale in Vierteln ein, zieht sie ab und löst die roten Kerne unter Wasser.

Sharonfrucht: Sieht aus wie eine Kaki, ist aber eine veredelte Form. Ihren Namen hat sie von ihrem Anbaugebiet, der Scharonebene in Israel. Sie hat eine dünnere Schale als die Kaki und kann deshalb auch ungeschält gegessen werden.

Passionsfrucht: Die Frucht aus Südamerika ist streng genommen keine Maracuja, auch wenn sie auf vielen Maracuja-Saft-Verpackungen abgebildet ist. Die echte Maracuja hat jedoch eine gelbe Schale. Die dunkle Passionsfrucht kann wie eine Kiwi gegessen werden - also halbieren und auslöffeln.

Rambutan: Diese borstige Frucht ist die Urform der Litschi und wächst vor allem in Südostasien. Ihre Schale ist etwas weicher, das Fruchtfleisch ähnlich süß. Ans Fruchtfleisch kommt man am besten, indem man die Rambutan vorsichtig anritzt.

Kaktusfeige: Hier sind Handschuhe angeraten. Die Kaktusfeige wehrt sich mit hauchdünnen Häarchen und Stacheln, die man mit dem bloßen Auge nicht sieht. Die Früchte des Kakteengewächses Opuntia findet man vor allem in Mittel- und Südamerika, inzwischen aber auch im Mittelmeerraum. Die Schale entweder mit einem Sparschäler entfernen oder die Frucht halbieren und auslöffeln.

Kokosnuss: Inzwischen vielleicht nicht mehr ganz so exotisch, aber wegen der harten Schale trotzdem schwer zu knacken. Am besten mit einem Schraubenzieher erstmal in eins der drei Augen ein Loch machen, sodass der Saft abfließen kann. Dann mit der stumpfen Seite eines großen Messers entlang der Mitte schlagen, danach lässt sie sich leicht aufbrechen.

Papaya: Diese Melonenfrucht findet man vor allem in Mittel- und Südamerika, sie wird aber inzwischen in fast allen Tropengebieten angebaut. Zum Verzehren einfach die Papaya halbieren und dann mit einem Löffel die Kerne entfernen.

Exotische Früchte

WDR 2 Servicezeit | 18.09.2018 | 04:12 Min.

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Stand: 05.09.2018, 14:30