Blutwurst in NRW (barrierefrei)

Blutwurst in NRW (barrierefrei)

Hier finden Sie die Infos aus der Grafik in Form einer barrierefreien Tabelle.

NameInformationen
Aachener Puttes… oder Oecher Puttes, wie die Aachener ihre Blutwurstspezialität auch nennen.
Die Wurst hat eine 200 Jahre alte Tradition. Die Rezepte wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Ein Grund, warum die die Europäische Kommission vor drei Jahren der Spezialität das Gütesiegel „Geografisch geschützte Angabe“ verliehen hat.
Das heißt: Mindestens eine Produktionsstufe muss in der Region um Aachen stattfinden, sonst darf sich die Blutwurst nicht Aachener Puttes nennen.
FlönzIm Rheinland gibt’s Flönz – vor allem in Köln.
Auch der Flönz hat die Europäische Kommission das geografisch-geschützte Gütesiegel verliehen.
Vor allen in den Kölsch-Brauhäusern findet man die Spezialität auf der Speisekarte. Als Himmel un Ääd – gebratene Blutwurst, Apfelkompott und Kartoffelpüree – oder auch als Kölsch Kaviar – Wurst mit Zwiebelringen.
PanhasGibt es im Rheinland und in Westfalen.
Anfang Oktober wird in der Hattinger Altstadt sogar das Panhas-Fest gefeiert.
Die Blutwurst wird oft scheibenweise in der Pfanne knusprig gebraten. Häufig als Einlage für Eintöpfe oder Grünkohl.
Das Besondere: Die Blutmasse wird – laut Deutschem Lebensmittelbuch des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft  – mit Buchweizenmehl versetzt. Anders als die normale Blutwurst.
MöpkenbrotDie Blutwurstspezialität gibt es besonders in Südwestfalen.
In verschiedenen Regionen wird sie auch mit einem zwei p geschrieben: Möppkenbrot.
Die Blutwurstspezialität hat in erster Linie nichts mit einem Brot zu tun. Ihre Form ähnelt nur einem Brotlaib. Vor dem Kochen wird die  Masse zu einer Kugel geformt.
Möpkenbrot wird in Scheiben gebraten. In einigen Regionen wird sie mit Rübenkraut gegessen.
Der Unterschied zur klassischen Blutwurst ist, dass die Masse – laut Deutschem Lebensmittelbuch – mit Roggenschrot versetzt wird.
In einigen Regionen werden auch noch Rosinen unter die Masse gemischt.
WurstebrotGibt es im Münsterland und im Osnabrücker Land und wird auch Wourstbrot genannt.
Die Grützwurst-Masse wird mit Roggenschrot vermischt. Damit ähnelt sie sehr dem Möpkenbrot aus Südwestfalen.

Stand: 18.06.2019, 09:48