Saugroboter im Test

Saugroboter im Test Servicezeit 27.02.2019 05:04 Min. UT Verfügbar bis 27.02.2020 WDR Von Förster, Jörg

Saugroboter im Test

  • Stiftung Warentest hat Saugroboter getestet
  • Geräte haben Kinderkrankheiten abgelegt
  • Mit normalen Staubsaugern können sie nicht mithalten

Lieber saugen lassen, als selber saugen - Besitzer von Saugrobotern schwören auf ihre Geräte. Doch was leisten die kleinen Automaten tatsächlich im Alltag? Stiftung Warentest hat die neuesten Modelle unter die Lupe genommen.

Geräte per App aus der Ferne steuerbar

Saugroboter sind ihren Kinderkrankheiten entwachsen: Navigation und Fortbewegung funktionieren, die Hersteller setzen jetzt auf zusätzliche Gimmicks. So sorgt z.B. eine Kamera für den Blick unters Bett. Viele neuen Geräte verfügen zudem auch über WLAN. So lassen sie sich per App aus der Ferne steuern.

Watte, Staub oder Hutmuttern

Ein Saugroboter

Teppich ist für Saugroboter eine Herausforderung

Stiftung Warentest hat untersucht, wie wirksam die Geräte von Anbietern wie AEG, Dyson, Ecovacs, iRobot, Miele oder Vorwerk saugen, navigieren und den eingesaugten Feinstaub zurückhalten. Dafür mussten sie auf Teppich- oder Holzböden beweisen, wie gut sie Watte, Staub oder gar Hutmuttern aufnehmen. "Tatsächlich ist es so, dass Saugroboter auf Hartböden oft besser zurechtkommen.  Und wenn sie ihren Job erledigt haben, sehen die Böden dann tatsächlich auch sauber aus", berichtet Cecilia Meusel von der Stiftung Warentest.

Fazit: Saugroboter werden besser

Am Ende ist klar: Saugroboter sind leistungsfähiger geworden. Mit normalen Staubsaugern können sie aber nicht mithalten. Das preiswerteste Gerät im Test landet auf dem letzten Platz. Der "Ecovacs" für 400 Euro kann nichts so richtig gut. Deutlich besser schnitten der teure (aber laute) "Dyson" und der flache "Roomba" ab. Testsieger wurde der teure "Vorwerk". Er machte alles gut.

Stand: 27.02.2019, 15:13