Navis und Routenplanung für Wohnmobile

Wohnmobil auf den Serpentinen in Alta Batia, Hochabteital, Dolomiten, Südtirol

Navis und Routenplanung für Wohnmobile

Von Peter Kuttler

  • Navi-Geräte müssen besondere Informationen verarbeiten  
  • Karten sind auf spezielle Bedingungen von Wohnmobilen ausgelegt
  • Wohnmobil-Navis mit Kamera

Navis und Routenplanung für Wohnmobile

WDR 4 Kuttler digital 10.03.2021 02:04 Min. Verfügbar bis 11.03.2022 WDR 4


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Wohnmobil und Auto - unterschiedliche Maße

In Navi-Geräte für Wohnmobile müssen zunächst die genauen Maße des Fahrzeugs eingetragen werden (Höhe, Länge, Breite, Gewicht). Das ist wichtig, damit man z.B. nicht in einer Unterführung hängen bleibt. Und der Trip, etwa durch die französischen Alpen, wird dann sorgloser, weil Wohnmobil-Navis bei der Streckenangabe natürlich zu enge Kurven und zu starke Steigungen vermeiden.

Kartenmaterial mit Zusatzinfos 

Dort sind z.B. die Strecken hinterlegt, die für Wohnmobile grundsätzlich gesperrt sind, diese Routen werden gar nicht erst in die Planung einbezogen. Abgesehen davon können Wohnmobil-Navis während der Fahrt über bestimmte Abschnitte mit einem Überholverbot speziell für solche Fahrzeuge informieren. Und die bei Navi-Besitzern so beliebten POIs (Points of Interest) sind bei Camper-Navis vor allem auf Camping- und Stellplätze ausgelegt.

Unterschiedliche Preise je nach Ausstattung

Spezielle Camper-Navigationsgeräte von "TomTom" und "Garmin" liegen preislich zwischen 320 und 500 Euro. Meistens verfügen die Geräte über eine integrierte Kamera (Dashboard-Cam), mit der man die Fahrt aufzeichnen kann. Oder sie haben sogar eine Rückfahrkamera, die per Funk mit dem Navi gekoppelt wird und z.B. beim Rangieren helfen kann. Für Smartphone-Besitzer gibt es übrigens auch was: z.B. die App "Sygic" speziell für LKW-Busse oder eben für Wohnmobile.

Stand: 09.03.2021, 09:19