Radarwarnung per Smartphone – Welche Regeln gelten?

Radarwarnung per Smartphone: App "Blitzer.de"

Radarwarnung per Smartphone – Welche Regeln gelten?

  • Blitzer-Apps zeichnen Handystandort auf
  • Benutzung nur unter bestimmten Bedingungen
  • Geschwindigkeits-Infos durch Navi-Apps nutzen

Autofahrer informieren andere über Blitzer

Natürlich sind diese Apps nicht notwendig, wenn man sich an die Verkehrsregeln hält und sich aufmerksam im Straßenverkehr bewegt. Trotzdem haben Apps wie "Blitzer.de" oder "Radarwarner" Millionen von Nutzern. Autofahrer werden permanent von diesen Apps geortet und können durch tippen auf einen entsprechenden Button in der App Blitzer auf ihrer Route melden. Diese Informationen werden in der App mit anderen Autofahrern geteilt. Ähnlich funktioniert das bei Navi-Apps oder Geräten (mit Blitzer-Warnung) wie z.B. von TomTom oder Garmin.

Blitzer-Apps zu besitzen ist nicht illegal 

Grundsätzlich darf man Apps, die vor Blitzern warnen, besitzen, benutzen – aber nicht während der Fahrt (bis zu 75 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg). Das gilt allerdings nur für den Fahrer. Der Beifahrer darf den Blitzerwarner benutzen und sogar den Fahrer über Radarfallen informieren.

Vor Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit warnen lassen

Mit Blitzerwarn-Apps kann man sich vor Antritt einer Fahrt über Blitzer auf der Stecke informieren. Während der Fahrt bieten die meisten Navigationsgeräte und Navi-Apps eine andere, nützliche Funktion: Überschreitet man die jeweilige Höchstgeschwindigkeit auf einer Strecke, können sie einem mit einem Hinweiston darüber informieren. Ab wieviel km/h zuviel dieser Hinweiston kommen soll, kann man einstellen.

Stand: 06.10.2020, 13:14