Nachhaltigkeits-Apps gegen Lebensmittelverschwendung

Too Good To Go App

Nachhaltigkeits-Apps gegen Lebensmittelverschwendung

Von Peter Kuttler

  • Nicht ausschließlich am Mindesthaltbarkeitsdatum orientieren
  • Aus Lebensmittelresten leckere Gerichte zubereiten
  • Handel gibt Lebensmittel günstig ab, die nicht mehr verkauft werden können

Nachhaltigkeits-Apps gegen Lebensmittelverschwendung

WDR 4 Kuttler digital 07.04.2021 02:30 Min. Verfügbar bis 07.04.2022 WDR 4 Von Peter Kuttler


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Reste in Supermärkten und anderen Geschäften nutzen

Für die App "Too Good To Go" haben sich bis jetzt fast 7.000 Cafés, Restaurants, Supermärkte, Bäckereien oder Hotels zusammengeschlossen und bieten über die App Lebensmittel an, die sie sonst nicht mehr verkaufen könnten. Diese kann man sich reservieren lassen und fertig gepackt in einer Papiertüte abholen. Die Ersparnis liegt in der Regel bei etwa der Hälfte vom normalen Preis.

Reste und Vorräte effektiver verwerten   

Dazu gibt es vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die App "Zu gut für die Tonne". Diese kann vor allem dabei helfen, die eigenen Lebensmittelreste besser zu verwerten. Dabei stellt man z. B. fest, was man noch so alles an bald zu verwertenden Lebensmitteln im Kühl- oder Vorratsschrank hat, gibt das in die App ein und diese schlägt einem dann dazu ein paar leckere Rezepte vor.

Dynamisches Haltbarkeitsdatum ermitteln

Die App "Freshindex" war Teil des gleichnamigen Projekts, das aktuell im Folgeprojekt "FreshAnalytics" weitergeführt wird. Konkret geht es um die Einführung eines sogenannten "dynamischen Haltbarkeitsdatums", das Aufschluss darüber geben soll, wie lange ein Produkt tatsächlich noch haltbar ist. Grundlage hierfür sind die Ergebnisse langjähriger Lebensmittelforschung. Im Rahmen einer Verbraucherbefragung konnten Testnutzer außerdem in die App eintragen, wie lange der Transport nach Hause gedauert hat, wie warm es dabei war oder wie genau die Produkte zu Hause gelagert worden sind.

Stand: 06.04.2021, 11:56