Neu: Corona-App mit Check-In-Funktion

Auf dem Bildschirm eines Smartphones sind die Corona Warn-App und die App Luca zu sehen.

Neu: Corona-App mit Check-In-Funktion

Von Peter Kuttler

  • Nach wie vor anonymisierte Erfassung  
  • Bei Veranstaltungen: Alle Teilnehmer können künftig informiert werden
  • Bei Apps wie "Luca": schnelles Durchbrechen von Infektionsketten

Neu: Corona-App mit Check-In-Funktion

WDR 4 Kuttler digital 31.03.2021 02:04 Min. Verfügbar bis 31.03.2022 WDR 4 Von Peter Kuttler


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Neu: Corona-Warn-App mit Check-In-Funktion

Man kann damit künftig z.B. beim Friseur, beim Konzert oder im Restaurant einen Barcode scannen und damit bei der Veranstaltung "einchecken" (sich anonym registrieren). Wenn anschließend bekannt wird, dass irgendjemand auf dieser Veranstaltung positiv getestet worden sein sollte, werden alle, die währenddessen anwesend waren, über die Corona-App informiert.

Es kommt nicht mehr nur auf direkten Kontakt an   

Die Corona-Warn-App hat bisher nur Kontakte von Personen registriert und gespeichert, die sich in unmittelbarer Nähe zueinander aufgehalten haben (in ca. drei bis fünf Metern). Nun wird man künftig darüber informiert, wenn man beispielsweise in einem Restaurant zu Abend gegessen hat, dass unter den Gästen eine Person zugegen war, die inzwischen positiv auf Corona getestet wurde. Diese Person muss aber z.B. nicht am Nachbartisch gesessen haben.

Corona-Warn-Apps und Apps wie "Luca" können sich ergänzen

Entscheidend ist, dass man bei Apps wie z.B. "Luca" nicht anonym bleibt. Dort werden die kompletten Kontaktdaten des Nutzers (Name, Anschrift, Telefon, E-Mail, etc.) gespeichert. Diese Daten werden jedes Mal, wenn man irgendwo eincheckt (Restaurant, Konzert ...), erfasst und ans Gesundheitsamt übertragen. Dadurch müssen künftig bei einem Corona-Fall nicht mehr hunderte von Anmeldezettel durchforstet werden. Es können potentielle Kontaktpersonen zeitnah benachrichtigt und Infektionsketten schneller unterbrochen werden.

Stand: 30.03.2021, 09:49