Eine Frau leiht sich ein Auto aus

Apps zum Verleihen, Leihen und Wiederfinden

Stand: 18.01.2023, 00:00 Uhr

Es gibt viele Dinge, die braucht man nur gelegentlich. Z.B. die Heckenschere im Frühjahr, das Mountainbike für den Sommerurlaub oder das Raclette-Gerät zu Silvester. Da stellt sich die Frage: Lohnt es sich überhaupt, so etwas dann gleich zu kaufen? Warum eigentlich nicht leihen? Genau dabei können einige Smartphone Apps zum Leihen oder Verleihen nützliche Helfer sein.

Von Peter Kuttler

Apps zum Verleihen, Leihen und Wiederfinden

WDR 4 Kuttler digital 18.01.2023 02:21 Min. Verfügbar bis 19.01.2024 WDR 4 Von Peter Kuttler


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Leihen und verleihen auf geschäftlicher Basis

Klassiker sind natürlich Apps für die Mobilität. Stichwort Carsharing, E-Scooter oder auch Apps, mit denen man Fahrräder leihen kann. Für andere Gegenstände gibt es Apps wie z.B. "Fainin". Man kann dort Sachen hochladen, die man verleihen will (mit Bild und Preisvorstellung). Und man kann natürlich auch Dinge suchen, die man selbst vielleicht gerade braucht. Der Anbieter der App kassiert bei jedem Verleihgeschäft eine Provision von 15 %. Ganz wichtig: Die Gegenstände sind gegen Verlust oder Beschädigung versichert, bis zu 15.000 €. Ähnlich wie "Fainin" funktioniert übrigens auch die App "Grover". Bei der geht es jedoch hauptsächlich um Artikel aus dem Bereich Technik (z.B. Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, Sachen für den Garten, etc.).

Apps von privat zu privat

Bei Apps wie z.B. "nebenan.de" oder "nextdoor" geht es zwar in erster Linie um Nachbarschaft und Kontakte knüpfen, aber man kann mit diesen Apps natürlich auch alle möglichen Gegenstände zum Leihen anbieten oder suchen.

Wenn man generell ein bisschen den Überblick behalten will, was man so alles verliehen hat, dafür sind Apps wie "TeilEs" oder "Leihen" zu empfehlen. Da kann man Buch führen, was man wann an wen verliehen hat und wann der jeweilige Gegenstand wieder zurückgegeben werden soll.

Verluste minimieren

Das Risiko, dass man einen verliehenen Gegenstand nicht zurückbekommt, besteht natürlich immer. Manche Artikel, wie z.B. Tablets, Smartphones oder Laptops kann man oft über deren Ortungsfunktion suchen und wiederfinden. Ansonsten empfiehlt es sich, falls möglich, am verliehenen Artikel einen Tracker anzubringen. Das sind diese kleinen Chips, mit denen man per Smartphone App Dinge orten kann. Bei einem Fahrrad z.B. geht so etwas problemlos.

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