Kindersicherung auf Smartphones und Tablets

Ein Mädchen  liegt auf einem Rasen und nutzt ein Smartphone

Kindersicherung auf Smartphones und Tablets

Von Jörg Sauerwein

  • Kindersicherungs-Apps für Eltern
  • Mehr Kontrolle über Apps und Nutzungszeiten
  • Unterschiedliche Nutzerprofile auf einem Gerät möglich

Sie heißen Kids Place, Safe Kids oder Family Time. Die zahlreichen Apps für Android oder Apples iOS übernehmen ganz unterschiedliche Funktionen: Welche Apps ein Kind nutzen darf und welche nicht, wie lange es spielen darf und um welche Uhrzeit das Smartphone jegliche Nutzung blockieren soll.

Diese und viele weitere Möglichkeiten gibt es häufig schon bei kostenlosen Lösungen und einiges davon ermöglichen auch schon interne Programme wie zum Beispiel Apples Screen Time.

Eltern sind trotzdem gefragt

Wem das nicht reicht, der kann auf Kauf- oder Abonnement-Lösungen setzen. Dafür gibt es dann oft einen umfangreicheren Schutz, zum Beispiel, um jugendgefährdende Inhalte zu blockieren. Außerdem können sich die Eltern auch täglich über das Nutzungsverhalten ihrer Kinder automatisch per Mail informieren lassen.

Trotz einer Sicherung ist es ratsam, weiterhin einen Blick auf die Geräte zu haben. Denn gelegentlich gelingt es Kindern und Jugendlichen, Sicherungen zu umgehen.

Apple-Schlagzeilen zu Kindersicherungen

Ende April 2019 hat Apple Schlagzeilen gemacht, weil das Unternehmen einige Kindersicherungs-Apps aus seinem App Store verbannt hatte. Die Begründung: Einige Anbieter hätten Technologien im Betriebssystem ausgenutzt, die für andere Zwecke gedacht waren und damit sei unter anderem bei privaten Nutzern zu viel Kontrolle über die Geräte möglich. Kritiker warfen Apple vor, Konkurrenten verdrängen zu wollen, um die eigenen Sicherheitsprogramme durchzusetzen.

Kindersicherungen fürs Smartphone

WDR 2 Servicezeit 13.05.2019 03:46 Min. WDR 2

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Stand: 13.05.2019, 09:00