Gesundheits-Diagnose per Smartphone

Gesundheits-Diagnose per Smartphone

Von Peter Kuttler

  • Gesundheits-Apps im voll Trend
  • Diagnose per Smartphone kann gefährlich sein
  • Sensible Gesundheitsdaten schützen

Gesundheits-Diagnose per Smartphone

WDR 4 Kuttler digital | 14.03.2018 | 02:05 Min.

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Großes Angebot: über 100.000 Gesundheits-Apps

Es gibt Apps für die Fitness (Schritte und Kalorien zählen oder Übungen vorschlagen). Apps die, nach Abfrage von Symptomen, Diagnosen stellen (manchmal mit Therapievorschlag). Und es gibt Apps, die medizinische Messewerte erfassen und auswerten, wie etwa den Blutzucker oder Blutdruck.

Apps können riskant für die Gesundheit sein

Diagnose-Apps können Patienten vom Besuch beim Arzt abhalten, denn man verfügt ja schon über eine Diagnose. Diese kann aber auch falsch oder unnötig beunruhigend sein. Gefahr besteht auch durch "Mess-Apps" (etwa für Blutzucker). Falsche Werte können zu überhöhter oder zu niedriger Insulindosis führen, und somit bedenkliche Folgen haben.

Gesundheits-Apps sammeln und speichern Daten

Für Gesundheits-Apps gilt das Bundesdatenschutzgesetz. Man sollte sich bei der App persönlich anmelden müssen (Name und Passwort). User-Daten müssen verschlüsselt werden und dürfen nicht weitergegeben werden. Die Datenschutzerklärung muss sich auf die App beziehen und nicht auf die Webseite des Anbieters.

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