So wird das Auto winterfest

So wird das Auto winterfest

  • So rüsten Sie Ihr Auto für die kalte Jahreszeit
  • Eine Werkstatt ist nicht unbedingt nötig
  • Vieles können Besitzer selbst übernehmen

Checkliste für das "Winterauto"

Reifen wechseln reicht nicht: Vor dem Winter sollte das Auto für Dunkelheit und Kälte gerüstet werden. Ansonsten drohen Bußgelder, Punkte und vor allem ein erhöhtes Sicherheitsrisiko.

Winterreifen aufziehen

Sommerreifen runter, Winterreifen rauf. Wem solche Arbeiten nicht liegen, sollte rechtzeitig einen Termin in der Werkstatt vereinbaren - bevor diese rar werden. Vor dem Wechsel sollten die Reifen aus dem Vorjahr genau angeschaut werden. Der TÜV Rheinland empfiehlt eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern. Außerdem sollten die Reifen nicht älter als sechs Jahre alt sein.

Sommerreifen runter, Winterreifen rauf. Wem solche Arbeiten nicht liegen, sollte rechtzeitig einen Termin in der Werkstatt vereinbaren - bevor diese rar werden. Vor dem Wechsel sollten die Reifen aus dem Vorjahr genau angeschaut werden. Der TÜV Rheinland empfiehlt eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern. Außerdem sollten die Reifen nicht älter als sechs Jahre alt sein.

Wer neue Winterreifen kauft, sollte auf das "Alpine"-Symbol achten. Das dreigezackte Bergpiktogramm mit der Schneeflocke ist seit Januar 2018 Pflicht für neu produzierte Pneus. Diese Reifen erfüllen bestimmte Prüfkriterien.

In der dunklen Jahreszeit kommt es auf die Beleuchtung an. Brems- und Rücklichter sowie Abblend-, Stand- und Fernlicht sollten kontrolliert werden. Bei rund einem Drittel aller geprüften Fahrzeuge gab es beim Lichttest 2017 der Werkstätten der Kfz-Innung Fehler bei der Beleuchtung. Viele Kfz-Werkstätten und Automobilclubs bieten solche Lichttests an.

Auch Scheinwerfer reinigen bringt viel für bessere Sicht. In Autos mit herkömmlichen Halogenscheinwerfern können außerdem leistungsstärkere Birnen eingebaut werden.

Für gute Sicht sind saubere Scheiben ausschlaggebend. Blütenreste, Laub und Staub sorgen oft für einen schmierigen Film auf dem Glas und erhöhen die Blendgefahr durch entgegenkommende Fahrzeuge. Daher alle Autofenster einmal von innen und außen gründlich waschen.

Dabei gleich die Scheibenwischer kontrollieren. Marode Wischblätter, die bereits Schlieren bilden, erhöhen bei Regen die Unfallgefahr und sollten erneuert werden. Bei niedrigen Temperaturen kann man über Nacht Isolationsfolie unter die Wischergummis legen, so frieren die Wischer nicht fest.

Eis im Kühlsystem macht den Motor kaputt, daher den Frostschutz überprüfen. Das Kühlwasser sollte auch bei Temperaturen von minus 30 Grad nicht gefrieren, damit das Auto fahrtüchtig bleibt. Auch die Scheiben- und Scheinwerferwaschanlagen brauchen Winterreiniger. Der verhindert die Vereisung der Düsen und kommt zudem besser mit dem Winterschmutz zurecht.

Jetzt noch schnell Lackschäden, Dellen und Kratzer ausbessern. Denn Streusalz kann die angegriffene Karosserie weiter schädigen und die Bildung von Rost beschleunigen.

Ältere Batterien kapitulieren gerne beim ersten Frost. Daher diese besser vor dem Winter überprüfen und gegebenenfalls ersetzen.

Das Winter-Notfall-Paket bereithalten. Dazu gehört der Türschloss-Enteiser, Eiskratzer und ein Anti-Beschlag-Mittel für die Innenscheiben.

Tankstellen verkaufen über das Jahr verschieden zusammengesetzte Diesel-Kraftstoffe. Wer sein Wagen wenig bewegt und mehrere Monate nicht getankt hat, sollte das bald tun, um temperaturunempfindlicheren Diesel im Tank zu haben. Laut ADAC wird von Mitte November bis Mitte Februar "Winterdiesel" an den Tankstellen verkauft.

Stand: 29.10.2018, 12:03