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Wahl eines Mitglieds des WDR-Verwaltungsrats

Wahl im Rundfunkrat

Wahl eines Mitglieds des WDR-Verwaltungsrats

Ergebnis

In seiner Sitzung am 23. Februar 2021 wählte der WDR-Rundfunkrat Frau Prof. Dr. Claudia Loebbecke in den Verwaltungsrat des WDR.

Hintergrund

Weil ein vom Rundfunkrat gewähltes Mitglied des WDR-Verwaltungsrats vorzeitig aus dem Gremium ausgeschieden war, musste der Rundfunkrat ein neues Mitglied wählen (gemäß § 20 Abs. 7 WDR-Gesetz). Dazu hat er die Position im Zeitraum vom 2. bis 29. November 2020 öffentlich ausgeschrieben. Der Ausschreibungstext kann hier zur Information weiterhin abgerufen werden.

Vorbereitung der Wahl

Am 9. Oktober 2020 hatte der Rundfunkrat beschlossen, dass die Vorbereitung der Wahl ebenso ablaufen soll wie 2019, als der Rundfunkrat alle sieben Mitglieder des Verwaltungsrats neu gewählt hat. D.h. das Gremium hatte erneut sein Erweitertes Präsidium, das aus den Vorsitzenden und stellv. Vorsitzenden des Rundfunkrats und der Fachausschüsse besteht, als Findungskommission mit diversen vorbereitenden Maßnahmen beauftragt (siehe damaliger Beschluss unten). Die Findungskommission sollte dem Rundfunkrat für die frei gewordene Position mindestens zwei geeignete und wählbare Kandiat*innen vorschlagen.

Beschluss vom 2. Mai 2019 zur Vorbereitung der Verwaltungsratswahl

"(...) Der WDR-Rundfunkrat beauftragt gemäß § 17 Absatz 4 Satz 7 WDR-Gesetz das Erweiterte Präsidium, in Funktion einer Findungskommission die folgenden Aufgaben zur Vorbereitung der Wahl des Verwaltungsrats eigenständig durchzuführen:

  • Verständigung auf das Verfahren der eigenen Arbeitsweise.
  • Vorbereitung der öffentlichen Ausschreibung gemäß § 20 Absatz 3 WDR-Gesetz, Festlegung des Ausschreibungstexts und Durchführung der Ausschreibung.
  • Erarbeitung eines Beschlussvorschlags an den Rundfunkrat zum Wahlverfahren.
  • Sichtung und Prüfung der eingehenden Bewerbungen.
  • Aktive Suche nach geeigneten und wählbaren Kandidat*innen.
  • Unterbreitung von Wahlvorschlägen geeigneter und wählbarer Kandidat*innen an den Rundfunkrat. Dabei sollen für die mit den formalen Voraussetzungen des Wirtschaftsprüferexamens und der Befähigung zum Richteramt vorgesehenen Positionen nach Möglichkeit je mindestens zwei Personen vorgeschlagen werden; für die weiteren fünf Positionen insgesamt bis zu zehn Personen vorgeschlagen werden; die Vorgaben zur Geschlechterparität bei den Vorschlägen berücksichtigt werden. (Anpassung für die Wahl im Januar 2021 auf mindestens zwei Personen, s.o.)

Der Rundfunkrat beschließt, dass Kandidat*innen, die gemäß § 20 Absatz 3 Satz 3 WDR-Gesetz von Mitgliedern des Rundfunkrats vorgeschlagen bzw. angesprochen werden, aus Gründen der Gleichbehandlung sämtliche Anforderungen der öffentlichen Ausschreibung zu erfüllen haben.

Der Rundfunkrat erwartet von den gesetzlichen Mitgliedern des erweiterten Präsidiums, die sich selbst um eine Position im Verwaltungsrat bewerben, ab diesem Zeitpunkt nicht mehr am erweiterten Präsidium teilzunehmen, soweit es mit Aufgaben zur Vorbereitung der Wahl befasst ist.

Alle eingehenden Bewerbungen stehen für Mitglieder und stellv. Mitglieder des Rundfunkrats bis zur Wahl durch den Rundfunkrat zur persönlichen, vertraulichen Einsichtnahme in der Geschäftsstelle des Rundfunkrats – nach Terminabsprache – zur Verfügung.

Der Rundfunkrat ist in den Sitzungen über den jeweils aktuellen Verfahrensstand zu informieren. (...)"