WDR-Empfang auf der Berlinale 2020

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WDR-Empfang auf der Berlinale 2020

Auch in diesem Jahr lud Intendant Tom Buhrow zum WDR-Empfang auf der Berlinale ein. Am Sonntag (23. Februar) begrüßte er gemeinsam mit Fernsehfilmchef Alexander Bickel und seinem Team 190 Gäste aus der Filmbranche.

Zu dem Austausch in lockerer Atmosphäre kamen vorrangig Produzent*innen, Schauspieler*innen, Regisseur*innen und Autor*innen. Intendant Tom Buhrow betonte bei der Eröffnung, dass der WDR Partner für außergewöhnliche Filme sein möchte – jetzt und in Zukunft.

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v.l.: Armin Rohde und Heike Makatsch

Ein Abend mit hohem Promifaktor, viele Stars gaben sich die Ehre: Anna Loos und Jan Josef Liefers, Mišel Matičević, Heike Makatsch, Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär, ChrisTine Urspruch, Joachim Król, Silke Bodenbender, Armin Rohde, Renan Demirkan, Ulrike C. Tscharre, Felix Vörtler und Tilo Prückner waren gern gesehene Gäste im Hotel Savoy, dem Ort des Empfangs. Zugegen waren auch renommierte Autor*innen wie Heinrich Breloer, Anke Stelling, Marcus Seibert und Peter Prange.

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v.l.: Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär

Für Fernsehfilmchef Alexander Bickel war das WDR-Treffen auf der Berlinale eine Premiere. Zum ersten Mal übernahm er hier gemeinsam mit Intendant Tom Buhrow die Rolle des Gastgebers. In seiner Begrüßungsrede betonte er, dass auch die Fiktion den Bedarf sehe, die Gesellschaft in all ihren Facetten abzubilden. "Mit einer Vielfalt von Perspektiven und einer Vielfalt von Lebenswirklichkeiten. Wenn Vielfalt das eine Credo der WDR Fiktion ist, dann ist die Genauigkeit und Größe im Erzählen das andere," so Bickel. Ausdrücklich wandte er sich dabei an alle Partner*innen der Branche mit dem Signal, dass der WDR es sehr zu schätzen wisse, sie bei diesem Unternehmen an der Seite zu haben.

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v.l.: Anna Loos, Max Zähle und Jan Josef Liefers

In diesem Jahr ist der Programmbereich Kino, Fernsehfilm und Serie mit insgesamt vier Produktionen auf der Berlinale 2020 vertreten. Neben dem von Visar Morina inszenierten Drama "Exil" und dem Event-Dreiteiler "Unsere wunderbaren Jahre" präsentieren sich zwei hochintensive Dokumentarfilme.

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Jutta Krug, Frieder Schlaich, Bettina Böhler und Christiane Hinz waren für "Schlingensief – In das Schweigen Hineinschreien" vertreten. Dazu gesellte sich Tom Buhrow.

"Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien" von Bettina Böhler (Regie, Drehbuch und Schnitt) unternimmt als erster Film den Versuch, den Ausnahmekünstler Christoph Schlingensief, der 2010 im Alter von nur 49 Jahren verstarb, in seiner ganzen Bandbreite zu dokumentieren (Redaktion Jutta Krug).

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V.l. Christiane Hinz, Ko-Produzentin Julia Niethammer ("Die Insel der hungrigen Geister") und Jutta Krug

Mit "Die Insel der hungrigen Geister" bringt der WDR einen weiteren Dokumentarfilm ein. Inhaltlich zeigt die Produktion unter der Regie von Gabrielle Brady ein in den Tiefen des mystischen Dschungels verborgen gelegenes Gefangenenlager, in dem tausende Asylsuchende auf unbestimmte Zeit festgehalten werden. (Redaktion: Jutta Krug)

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Andrea Hanke, Janine Jackowski, Mišel Matičević, Visar Morina und Jonas Dornbach (v.l.) präsentierten das Drama "Exil".

Das aufrüttelnde Drama "Exil" mit Mišel Matičević und Sandra Hüller, ist eine 121-minütige Chronik einer schleichend wachsenden, womöglich aber auch nur eingebildeten Bedrohung. In weiteren Rollen des Films sind unter anderem Rainer Bock, Thomas Mraz und Flonja Kodheli zu sehen. Der Thriller vom vielfach ausgezeichneten Regisseur Visar Morina ("Babai" & "Von Hunden und Tapeten") erzählt über die Themen Paranoia und Identität. (Redaktion: Andrea Hanke)

Beim Berlinale Series Market des European Filmmarket präsentiert der WDR die Event-Serie "Unsere wunderbaren Jahre" von Elmar Fischer mit Katja Riemann, Thomas Sarbacher, Elisa Schlott, Vanessa Loibl, Anna Maria Mühe, Ludwig Trepte, Franz Hartwig, David Schütter und Hans-Jochen Wagner in den Hauptrollen. Ein mitreißendes Gesellschaftspanorama des Wirtschaftswunder-Deutschlands der 40er und 50er Jahre, das am 20. Juni 1948 mit der Ausgabe von 40 druckfrischen D-Mark beginnt. Die Einführung der neuen Währung bedeutet die Chance für einen Neuanfang und den Aufbruch in eine neue Zeit. (Erste, 18., 21. und 25. März 2020, jeweils 20.15 Uhr). (Redaktion: Caren Toennissen.)

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v.l.: Silke Bodenbender und Ulrike C. Tscharre

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v.l.: Joachim Kròl und Dr. Heinrich Breloer

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v.l.: Moritz Führmann, Karim Cherif und Thomas Loibl

Stand: 25.02.2020, 13:40