Quarks-Autorin Sophie Stigler gewinnt Journalistenpreis Informatik

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Quarks-Autorin Sophie Stigler gewinnt Journalistenpreis Informatik

WDR-Autorin Sophie Stigler hat den Journalistenpreis Informatik in der Kategorie „Audio“ gewonnen. Der Preis wurde am Freitagabend, 29. Januar 2021, von der Staatskanzlei des Saarlandes in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Informatik der Universität des Saarlandes verliehen. Stigler erhielt den Preis für ihren Podcast „Und es hat ‚Klick‘ gemacht“ in der WDR-Reihe „StoryQuarks“.

WDR-Autorin Sophie Stigler hat den Journalistenpreis Informatik in der Kategorie „Audio“ gewonnen. Der Preis wurde am Freitagabend, 29. Januar 2021, von der Staatskanzlei des Saarlandes in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Informatik der Universität des Saarlandes verliehen. Stigler erhielt den Preis für ihren Podcast „Und es hat ‚Klick‘ gemacht“ in der WDR-Reihe „StoryQuarks“. Die Auszeichnung ist mit 5000 Euro dotiert. Wegen der Corona-Pandemie fand die Auszeichnung im Rahmen eines virtuellen Festaktes mit einem Stream auf Facebook und Youtube statt.

Portrait Sophie Stigler

WDR-Autorin Sophie Stigler hat den Journalistenpreis Informatik in der Kategorie „Audio“ gewonnen.

Der Journalistenpreis Informatik wird seit 2006 ausgelobt und ist insgesamt mit 15.000 Euro dotiert. Dabei will der Saarland Informatics Campus (SIC) als einer der führenden Standorte für Informatik in Deutschland und Europa eine qualitativ hochwertige Berichterstattung über Informatik-Themen fördern. Für die aktuelle Auflage bewertete die Expertenjury insgesamt 69 Beiträge, darunter 42 in der Kategorie „Text“, 21 in der Kategorie „Audio“ und sechs in der Kategorie „Video und Multimedia“.
 
In seinem Video-Grußwort an die Preisträger betonte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans den hohen Stellenwert von Wissenschaftsjournalismus, gerade in Zeiten von Corona: „Die Grundlage für Vertrauen in neue Entwicklungen und Innovation ist eine objektive und verständliche Berichterstattung, die in die gesellschaftliche Breite wirkt“.
 
In der Begründung der achtköpfigen Jury für die Auszeichnung hieß es: „Sophie Stigler porträtiert einen Mann, der – ohne es zu ahnen – eine der bedeutendsten Erfindungen der jüngeren Zeitgeschichte gemacht hat. Der deutsche Ingenieur Rainer Mallebrein hat bereits Ende der 1960er Jahre in Konstanz am Bodensee bei der Firma Telefunken die Rollkugelsteuerung, einen frühen Vorläufer der Computer-Maus entwickelt – wenige Monate vor Doug Engelbart, der weithin als der Erfinder der Maus gehandelt wird.“ 

Besonderes Highlight des Beitrags sei der auf dem Boden gebliebene Protagonist Mallebrein, dem durch zahlreiche O-Töne viel Platz eingeräumt wird. Darauf angesprochen, wie er sich gefühlt habe, als er 15 Jahre später auf der Hannover-Messe bei Apple ein Gerät gesehen habe, das seiner Erfindung so ähnelte, antwortet er ganz ungerührt: ‚Ja, jo, alles geht weiter‘. Momente wie dieser würden den Beitrag zu einem kurzweiligen und informativen Hörvergnügen machen, das eine neue Perspektive auf ein vielen noch unbekanntes Stück jüngerer Zeitgeschichte werfe, lobte die Jury. „Er zeigt anschaulich, wie die Entwicklung der Informationstechnologie keineswegs gradlinig war und bahnbrechende Erfindungen, die heute unser Leben wesentlich prägen, eher zufällig gemacht wurden.“

Stand: 29.01.2021, 16:28