Schönenborn: "Auch im Krisenmodus Kreativität und Agilität beweisen"

Das stille Land – NRW hält inne

Schönenborn: "Auch im Krisenmodus Kreativität und Agilität beweisen"

Das WDR Fernsehen trägt dem starken Informationsbedürfnis der Menschen im Westen in Zeiten der Corona-Pandemie mit seinem erweiterten Nachrichten- und Service-Angebot Rechnung. "WDR Aktuell" um 21.45 Uhr wurde um fünf Minuten, die "Aktuelle Stunde" am Sonntag von 20 auf 45 Minuten verlängert, ergänzt durch Sondersendungen wie "ARD extra" und "WDR extra". Schon jetzt fiel die Entscheidung, dass der Ausbau der Nachrichten- und Service-Angebote im WDR Fernsehen bis Ende Mai fortgeführt wird.

Dazu WDR Programmdirektor Jörg Schönenborn: "Wir wollen auch in Krisenzeiten Orientierung bieten, seriös und umfassend informieren und damit den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken. Unsere Strategie, mit unseren Angeboten noch stärker für die Menschen hier im Land da zu sein, bewährt sich gerade jetzt. Ich bin stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auch im Krisenmodus neben Qualitätsjournalismus und Service neue Programmfarben entwickeln und damit Kreativität und Agilität beweisen. Umso schöner ist es, dass die Zuschauer*innen diese Leistung honorieren."

Was die Märzbilanz angeht, stieg die Reichweite des WDR Fernsehens im Vergleich zum Vorjahr von 3,7 auf 4,5 Millionen Zuschauer*innen täglich; der Marktanteil in NRW kletterte von 6,7 auf 7,6 %. Die "Aktuelle Stunde" verzeichnete am 17. März mit 1,8 Millionen Zuschauer*innen und einer Reichweite von 29,1 % in NRW ihre höchste je gemessene Akzeptanz. Auch die WDR "Lokalzeiten" erzielten Rekordwerte mit einem Spitzenwert von bis zu 2,16 Millionen Zuschauer*innen. Mehrfach lag der Marktanteil hier über 30 %.

Hochglanz-Doku, Reportage, Brings-Konzert, "Könnes kämpft" und "Mitternachtsspitzen" open air

Am kommenden Freitag, 17. April, zeigt das WDR Fernsehen zur Primetime die Hochglanzdokumentation "Das stille Land – NRW hält inne". Der Film kartografiert mit faszinierenden Bildern ein Land im Ausnahmezustand. Die Dreharbeiten, unter anderem mit einer Drohne, wurden in nur 14 Tagen realisiert. Der Blick von oben zeigt auf beeindruckende Weise, wie das Coronavirus unser Leben und unseren Lebensraum verändert hat.

Das Konzertereignis der Kölschrockband "Brings" im Autokino lässt sich der WDR nicht entgehen. Am 17. April (20:15 Uhr) im Livestream bei wdr.de sowie via Facebook-Kanal @wdrjeck und WDR YouTube. Das WDR Fernsehen zeigt eine Aufzeichnung am 18. April um 23.40 Uhr.

Dieter Könnes ist für die Sonderausgabe "Könnes kämpft – Gemeinsam gegen die Krise" unterwegs in NRW und trifft Menschen, die vor allem wirtschaftlich von der Krise betroffen sind. Dabei findet er überraschende Informationen und Hilfe für die Menschen heraus (22. April, 21.00 Uhr im WDR Fernsehen).

"Unterwegs im Westen" präsentiert am 22. April um 22.15 Uhr die Reportage "Solidarität: Was macht uns stark in der Krise?". Wie verändert sich das Leben von uns allen, wenn wir Hilfe erfahren? Wenn wir auf die Menschen angewiesen sind, deren Arbeit schlecht bezahlt ist, deren Berufe aber auf einmal "systemrelevant" sind. Und was ist mit denen, die so vollkommen uneigennützig helfen? Bekommt das Leben eine neue Qualität? Bis hin zu der Frage: Was bleibt uns von der Solidarität, wenn die Krise irgendwann vorbei sein wird?

Es folgt Unterhaltung pur am 2. Mai im WDR Fernsehen: Die "Mitternachtsspitzen" werden bei gutem Wetter in einem begrünten Hof des Clouth-Quartiers im Kölner Stadtteil Nippes aufgezeichnet. Dort können die Anwohner*innen die WDR-Fernsehproduktion von ihren Balkonen, Fenstern und Terrassen mitverfolgen. Eine "Ladies Night EXTRA – Viren im Westen"-Ausgabe zeigt das WDR Fernsehen ebenfalls an diesem Abend. Mit weiterlachen.wdr.de öffnete der WDR zudem eine digitale Bühne für Satire, Kabarett und Comedy. Veröffentlicht wurden mehr als 50 Videos. Mit dabei: Olli Dittrich, Helene Bockhorst, Florian Schroeder, Bernd Stelter, Eckart von Hirschhausen, Gerburg Jahnke u.v.a.m.

Weiterhin am Draht ist die WDR-Publikumsredaktion, bei der Expert*innen täglich Fragen aus rund 1.000 E-Mails sowie über die Sozialen Medien sammelt und beantwortet (Mail-Adresse: coronavirus@wdr.de). In seinem WDR-Podcast beantwortet "Doc Esser" Fragen der User*innen rund um das Coronavirus. Auch gibt es weiterhin freitags um 23.30 Uhr die Möglichkeit sich mit Fragen und Sorgen an den WDR zu wenden.

Stand: 16.04.2020, 09:08