Wirtschaftsfilmpreis für Bayer/Monsanto-Story im WDR

Bildkombination aus Bayer- und Monsanto-Logo

Wirtschaftsfilmpreis für Bayer/Monsanto-Story im WDR

  • Auszeichnung für Bayer/Monsanto-Story im WDR
  • Aufarbeitung der juristischen Folgen des Skandals
  • Bayer hat umstrittene Praktiken fortgesetzt

Die WDR-Story "Bayer/Monsanto: Die Fusion und die Folgen" von Michael Heussen und Ingolf Gritschneder ist bei den Internationalen Wirtschaftsfilmtagen in Wien mit dem Prix Victoria in Gold ausgezeichnet worden (Redaktion: Caroline Imlau, Kamera: Detlef Hohlmann und Roland Hanka, Ton: Jo Falter, Schnitt: Natalie Kinscher)

Der dritte gemeinsame Film von Ingolf Gritschneder und Michael Heussen über die Fusion von Bayer und Monsanto beschäftigt sich vor allem mit den juristischen Folgen: bei amerikanischen Gerichten sind zehntausende Klagen von Krebspatient*innen eingegangen, die den Unkrautvernichter Glyphosat für ihr Leiden verantwortlich machen. Der Film zeigt, wie Monsanto in der Vergangenheit versucht hat, Politiker, Wissenschaftler und die öffentliche Meinung zu beeinflussen, intern bekannte Gefahren öffentlich zu bestreiten und herunterzuspielen - und dass Bayer diese Praktiken fortgesetzt hat.

Der Film wurde am 26. Juni 2019 im WDR-Fernsehen gezeigt. Die Preisverleihung fiel wegen der Corona-Pandemie leider aus.

Der Vorgängerfilm "Die Story: Die Saat der Gier" wurde beim Green Screen Naturfilmfestival in Eckernförde im September 2019 in der Kategorie "Green Report" ausgezeichnet.

Stand: 24.06.2020, 13:12