WDR-Koproduktion erhält Deutschen Menschenrechts-Filmpreis

WDR-Koproduktion erhält Deutschen Menschenrechts-Filmpreis

WDR-Koproduktion erhält Deutschen Menschenrechts-Filmpreis

Das Flüchtlingsdrama "Styx" von Wolfgang Fischer wurde in der Kategorie "Bester Langfilm" ausgezeichnet.

Die WDR Kino-Koproduktion um die Kölner Notärztin Rike (Susanne Wolff) nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer zunächst mit auf einen Segeltörn. Im Atlantischen Ozean will die Einhandseglerin eigentlich entspannen, eine Auszeit vom hektischen Alltag finden. Doch als sie auf ein schwer beschädigtes und hoffnungslos überfülltes Flüchtlingsboot stößt, muss sie wieder um Leben kämpfen.

Auf der Berlinale 2018 eröffnete "Styx" die Sektion Panorama Special und konnte gleich zwei Preise gewinnen: den Preis der Ökumenischen Jury sowie den für deutsche Spiel-, Dokumentar- oder Essayfilme verliehene Heiner-Carow-Preis der DEFA-Stiftung. Beim Panorama Publikumspreis erreichte das Flüchtlings- und Hochseedrama den zweiten Platz.

"Styx" stammt aus der Feder von Regisseur und Drehbuchautor Wolfgang Fischer, WDR-Redaktion Andrea Hanke, und war zusammen mit acht anderen Filmen als "Bester Langfilm" für den Deutschen-Menschenrechts-Filmpreis nominiert. Die Preisverleihung findet am 8. Dezember 2018 in der Nürnberger Tafelhalle statt. Seit 1998 wird der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis im Rhythmus von zwei Jahren verliehen, jeweils unmittelbar vor dem Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.

Stand: 26.10.2018, 17:43