Wir wandern durch unseren Westen

Unterhaltung 05.06.2022 01:28:38 Std. UT Verfügbar bis 05.06.2023 WDR Von Christoph Wittig / Melanie Didier

Wir wandern durch unseren Westen

Stand: 02.05.2022, 16:30 Uhr

Das pure Wandervergnügen wartet in NRW. Wir beginnen mit einer Wanderung auf dem Rothaarsteig, dem ersten Steig-Wanderweg bei uns im Westen. Kathrin Heinrichs, Autorin der Sauerlandkrimis, und Wanderführerin Stefanie Hetzel zeigen Kabarettistin Lisa Feller aus dem flachen Münsterland auf einer unterhaltsamen Wanderung die schönsten Etappen auf dem "Weg der Sinne" ...

Von der Niedersfelder Hochheide in Winterberg bis zur Tiefenrother Höhe in Wilnsdorf gibt es außerdem jede Menge Begegnungen mit wilden Wisenten und gewaltigen Kunstwerken. Natur pur mit vielen Gewässern, schönen Aussichten und Gaumen-Genüssen!

Rothaarsteig - der "Weg der Sinne"

Der Rothaarsteig führt über den Kamm des Rothaargebirges, vorbei an Natur- und Kulturdenkmälern, auf schmalen Pfaden und mitten durch wunderschöne Naturschutzgebiete ...

Rothaarsteig bei Kuhhude

Auf dem fast 160 Kilometer langen Fernwanderweg lässt sich - je nach Ehrgeiz - in 6 bis 12 Tagesetappen vom Sauerland über den Kahlen Asten, durch eine Ecke von Siegen-Wittgenstein, bis in das südlicher gelegene Dillenburg in Hessen wandern. Lisa Feller, Kathrin Heinrichs und Stefanie Hetzel erkunden auf einer 4-Tages-Tour den mittleren Teil des Rothaarsteigs und die Umgebung drum herum.

Auf dem fast 160 Kilometer langen Fernwanderweg lässt sich - je nach Ehrgeiz - in 6 bis 12 Tagesetappen vom Sauerland über den Kahlen Asten, durch eine Ecke von Siegen-Wittgenstein, bis in das südlicher gelegene Dillenburg in Hessen wandern. Lisa Feller, Kathrin Heinrichs und Stefanie Hetzel erkunden auf einer 4-Tages-Tour den mittleren Teil des Rothaarsteigs und die Umgebung drum herum.

Los geht es im Naturschutzgebiet "Neuer Hagen" bei Winterberg. Vom Gipfel des Clemensberg lässt sich die Umgebung gut überblicken. Mit seinen 838 Metern über NN ist er immerhin der vierthöchste Berg des nördlichen Rheinischen Schiefergebirges. Der Clemensbergs liegt inmitten der Niedersfelder Hochheide.
Mit 57 Hektar ist diese eine der größter Hochheidelandschaften in Deutschland. Und eine der schönsten. Damit das auch so bleibt, helfen hier Heidschnucken und Ziegen beim Erhalt der Landschaft. Denn mit ihrem gesunden Appetit verhindern sie die Bewaldung der Landschaft.
Durch die Heide führt ein rund fünf Kilometer langen Rundweg. Auf dem "Goldenen Pfad" gibt es 10 Achtsamkeitsstationen, die zum Pausieren und Genießen einladen.

Nächstes Ziel ist Winterberg, wo das Trio in den Schluchten- und Brückenpfad einsteigt. Der schöne Wanderweg liegt im NSG Unteres Helletal. Rechts und links des Weges steigen schroffe Felswände hoch. Überall plätschern Bäche und es gibt zahlreiche Mini-Wasserfälle. Der Rundwanderweg ist 4,1 Kilometer lang und in gut eineinhalb Stunden zu gehen.

Nächstes Ziel ist der Höhepunkt jeder Rothaarsteig Wanderung: der Kahle Asten mit dem Astenturm. Mit seinen 842 Metern ist er zwar nur der zweitgrößte der 2.711 Berge im Sauerland, dennoch gibt es hier eine phantastische Aussicht.
Auf der Bergkuppe ragt der Astenturm noch ein paar Meter weiter in den Himmel. Der macht den Asten so immerhin zum höchstgelegenen Aussichtspunkt in ganz NRW! Der Astenturm birgt auch die bekannte Wetterstation. Seit 1918 wird hier das Wetter beobachtet, und schon damals war der Astenturm ein Touristenmagnet.

Erholung für geschundene Füße gibt es auf dem Barfußpfad Langewiese. Auf dem 600 Meter langen Pfad werden die Füße auf den unterschiedlichsten Materialien und Untergründen schön durchgeknetet. In Tretbecken kann man sie dann noch abkühlen. Außerdem hat man hier im Höhendorf Langewiese bei Winterberg auch noch einen tollen Ausblick auf die wunderschöne Gegend.

Von Schanze aus kann man auch in den WaldSkulpturenWeg einsteigen. Der Themenweg ist 23,4 Kilometer lang und führt bis nach Bad Berleburg. In die Landschaft eingebettet sind elf Skulpturen und Plastiken von internationalen Künstlern. Seit 2000 gibt es diesen Wanderweg bereits und er hat seither schon viele Wanderer begeistert.
Auch gut von Schanze aus zu erwandern ist die Hängebrücke Kühhude. Die Brücke ist 40 Meter lang und 12 Meter hoch. Ein tolles Highlight! Wem das aber zu wackelig ist: Es gibt auch einen Weg, der die Hängebrücke umgeht.

Wer auf dem Rothaarsteig unterwegs ist, der sollte unbedingt einen Abstecher zur Wisent-Welt machen. Denn in der Nähe von Bad Berleburg lebt auf einem 20 Hektar großen Areal eine Wisent-Herde. Durch die umliegenden Wäldern streift seit 2013 zwar auch eine komplett freilebende Herde, doch wie alle Wild-Tiere sind auch Wisente menschenscheu. In der Wisent-Welt dagegen können die "Könige des Waldes" fast hautnah erlebt werden. Um das Gehege herum führt ein drei Kilometer langer Weg, der sehr naturnah gestaltet ist. Nur ein Zaun trennt den Besucher von den imposanten Tieren - das ist schon ziemlich beeindruckend!

Weiter geht es zum Rhein-Weser-Turm. Der bewirtschaftete Aussichtsturm liegt auf 684 Metern. Der Aussichtsturm setzt nochmal 24 m drauf. Wer die 113 Treppenstufen erklimmt, hat von dort oben einen wirklich tollen Rundumblick.

Durch das schöne Naturschutzgebiet Schwarzbachtal geht es weiter in Richtung Ginsburg. Die Höhenburg wurde einst im 13. Jahrhundert errichtet. Die Ruine der Ginsburg ist heute Ausflugsziel und Aussichtspunk.Von der Plattform des wiedererrichteten Bergfrieds hat man wieder einen tollen Panoramablick! Für den Rothaarsteig hat die Ginsburg übrigens eine große Bedeutung, denn hier fand am  6. Mai 2001 die feierliche Eröffnung des Fernwanderweges statt.

Ziel der letzten Etappe ist die Tiefenrother Höhe. Sie liegt im Zentrum des Naturraums Kalteiche zwischen Lahn und Sieg. Genau über den 552 Meter hohem Gipfel verläuft der Rothaarsteig. Seit 2008 gibt es auf der waldfreien Kuppe eine Aussichtsplattform mit dem schönen Namen „Nase im Wind“. Von dort bietet sich bei gutem Wetter ein Panoramablick über das Siegerland bis hin zum Siebengebirge.
Hier endet unsere 4-tägige Wanderung auf dem Herzstück des Rothaarsteigs!

So macht Wandern Spaß. Und deshalb präsentiert Lisa Feller im zweiten Teil der Sendung noch viele andere Möglichkeiten, unseren Westen zu erwandern. Egal ob auf Fernwanderwegen wie dem Eifel- oder Rheinsteig, ob auf Rundwanderwegen im Bergischen Land oder den Dörenther Klippen im Tecklenburger Land oder auf kleinen noch unbekannte Wanderrouten ...

Wanderparadies NRW ...

Heidelandschaften, dichte Wälder, weite Wiesen, bizarre Felsen, idyllische Täler ... das alles bietet unser Westen. Und dazu gibt es noch reichlich interessante Orte und Sehenswürdigkeiten am Wegesrand zu entdecken. Also: Nix wie raus!

Zwei Wanderer in der Eifel

Wandern in der Eifel
Die Eifel - für manche ist sie die schönste Landschaft der Welt. Auf jeden Fall ist die Eifel aber das vielfältigste Mittelgebirge Deutschlands. Natürlich gibt es hier also wunderbare Wanderwege. Wie zum Beispiel den Eifelsteig. „Wo Fels und Wasser dich begleiten“, das ist das Leitmotiv des Fernwanderweges. Auf 313 Kilometern und in 15 Etappen kann man auf dem ausgezeichneten Premiumwanderweg von Aachen in NRW bis nach Trier in Rheinland-Pfalz wandern. Vom flachen Norden durchwandert man die Hochmoorlandschaft des Hohen Venns, weiter geht es durch das malerische Rurtal, den ursprünglichen Wald im Nationalpark Eifel und über die Kalk- und die Vulkaneifel gelangt man schließlich bis zur Südeifel nach Trier. Langeweile kommt bei diesem Fernwanderweg bestimmt nicht auf. 
Tipp: Rast machen in der Abtei Mariawald bei Heimbach. Die Erbsensuppe der Mariawalder Trappisten soll die beste überhaupt sein.

Wandern in der Eifel
Die Eifel - für manche ist sie die schönste Landschaft der Welt. Auf jeden Fall ist die Eifel aber das vielfältigste Mittelgebirge Deutschlands. Natürlich gibt es hier also wunderbare Wanderwege. Wie zum Beispiel den Eifelsteig. „Wo Fels und Wasser dich begleiten“, das ist das Leitmotiv des Fernwanderweges. Auf 313 Kilometern und in 15 Etappen kann man auf dem ausgezeichneten Premiumwanderweg von Aachen in NRW bis nach Trier in Rheinland-Pfalz wandern. Vom flachen Norden durchwandert man die Hochmoorlandschaft des Hohen Venns, weiter geht es durch das malerische Rurtal, den ursprünglichen Wald im Nationalpark Eifel und über die Kalk- und die Vulkaneifel gelangt man schließlich bis zur Südeifel nach Trier. Langeweile kommt bei diesem Fernwanderweg bestimmt nicht auf. 
Tipp: Rast machen in der Abtei Mariawald bei Heimbach. Die Erbsensuppe der Mariawalder Trappisten soll die beste überhaupt sein.

Schlemmerwandern im Rurtal
Es gibt die sportlichen Wanderer und die Genusswanderer, für die die Pausen genauso wichtig sind wie der Weg. Auch die werden in der Eifel fündig. Stille Gewässer und dichte Laubwälder, romantische Täler, tolle Aussichten ... Und kaum zeigt sich der Hunger, wartet bei den gebuchten Schlemmertouren am nächsten Ort schon ein leckeres Essen ...

Vorzüglich wandern kann man auch im Nationalpark Eifel. Auf 110 Quadratkilometern leben hier rund 460 Tier- und Pflanzenarten. Wer Flora und Fauna besser kennenlernen will, der kann sich auf seiner Tour von einem Ranger begleiten lassen. Und wer es ganz wild will, der erkundet den Nationalpark auf eigene Faust auf einem Wildnis-Trail.
An ein paar wenigen und besonders schönen Stellen kann man im Nationalpark auch übernachten. Auf extra errichteten Plattformen aus Holz, auf denen man sein Zelt aufbauen kann. Schlummern unterm Sternenhimmel – das ist ein besonderes Erlebnis!

Wandern im Ruhrgebiet
Wandern durch das Herz des Ruhrgebietes - und das ist überraschend grün, wie der Emscher-Park-Weg zeigt. Der etwa 130 Kilometer lange Wanderweg führt entlang der Emscher von Duisburg bis Kamen und bietet Einblick in die sich stetig wandelnde Region. Die Natur hat sich hier die Industrie-Landschaft erfolgreich zurückerobert. Im Pott gibt es dafür sogar einen eigenen Begriff: „Industrienatur“. Ganze Anlagen werden komplett der Natur überlassen, wie zum Beispiel der Landschaftspark Nord in Duisburg: eine einzigartige Verbindung von Industriekultur und Natur!

Und auch das gibt es nur im Pott: Halden-Hügel-Hopping. Dahinter verbirgt sich eine Themenroute im nördlichen Ruhrgebiet, die über aufgeschüttete Halden und natürliche Hügel führt. Hier gilt es geballte Industrievergangenheit, wild wuchernde Natur und spektakuläre Ausblicke zu entdecken. Insgesamt kann man auf 185 Kilometer über 17 Halden und vier Hügel wandern, die in zwölf Themenrouten eingebunden sind. Die Haldenlandschaft im Ruhrgebiet ist übrigens die größte Europas!

Wandern in Siegen-Wittgenstein
Der Rothaarsteig ist der eigentliche Star hier in der Region. Aber es gibt auch auch einen echten Geheimtipp: den Wittgensteiner Schieferpfad. Hier wird nicht nur einfach gewandert. Auf dem 15 Kilometer langen Weg erfährt man noch allerlei über die Geschichte der Region um Bad Berleburg. Zum Abschluss der Wanderung lohnt es sich, das Schieferschaubergwerk Raumland zu besuchen.

Wandern im Sauerland
Ein Großteil des Rothaarsteiges führt durchs Sauerland. Immer schön am Kamm des Rothaargebirges entlang, gelangt man zum „König der Sauerländer Berge“: dem Kahlen Asten. Auf einer Höhe von rund 840 Metern hat man eine phantastische Aussicht.
Ein Trend - nicht nur hier - sind Eselswanderungen. Die Langohren nehmen einem nicht nur das Wandergepäck ab, sondern sind auch ganz natürliche Entschleuniger, indem sie ihr ganz eigenes Tempo haben.

2007 fegte Orkan Kyrill über das Land. Auch am Rothaarsteig bei Brilon hat Kyrill gewütet. Auf dem Kyrill-Pfad kann man sie heute noch sehen. Und das "Kyrill-Tor" - gebaut aus Stämmen, die dem Sturm zum Opfer gefallen sind - erinnert sowohl an die Verwüstung, aber auch an den Wiederaufbau und die Widerstandskraft der Natur.

Bei Hemer gibt es einen ungewöhnlichen Ort: das Felsenmeer. Eine beeindruckende Felsenformation, die sich über Jahrhunderte durch den Einfluss von Wind und Wasser gebildet und geformt haben. Eine freischwebende Brücke bietet eine tolle Sicht auf die Felsen, Spalten und Klüfte.

Wandern im Münsterland
Jetzt geht es auf zu den "Alpen des Münsterlandes". Hier in der Region Baumberge, in der Nähe von Billerbeck, ist mit knapp 190 Metern (ü.NN) die höchste Erhebung im Münsterland zu finden. Nochmal 32 Meter draufpacken kann, wer zum Westerberg wandert und den Longinusturm erklimmt. Der Turm ist aus dem typischen gelben Baumberger Sandstein erbaut. Oben gibt es eine Aussichtplattform, die einen schönen Rundumblick über die Region ermöglicht.

Ganz im Norden, fast schon in Niedersachen, wird es richtig felsig: Die Dörenther Klippen ersparen einem fast den Weg in die "echten" Berge. Ein Rundweg führt durch die eindrucksvolle Landschaft, bei der die Felsen bizarr auf mehreren Kilometern bis zu 40 Meter in die Höhe ragen. Der berühmteste Felsen ist das „Hockende Weib“, das eine um ihr Kind trauernde Mutter darstellen soll. Am besten hinwandern und selbst anschauen.

Wandern im Teutoburger Wald
Eggeweg
und Hermannsweg vereinen sich im Teutoburger Wald zu den "Hermannshöhen." Die 226 Kilometer und 13 Etappen verbinden das Münsterland, den Teutoburger Wald und das Sauerland. Er gilt als einer der schönsten Höhenwege Deutschlands. Denn der Weg bietet neben einer abwechslungsreichen Landschaft auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten am Rande. Zum Beispiel den Wehrturm der Burg Ravensberg, die Sparrenburg in Bielefeld oder die Adlerwarte in Berlebeck. Natürlich sollte man auch nicht das imposante Hermannsdenkmal verpassen, das an die Varusschlacht im Teutoburger Wald erinnern soll.

Auf dem Hermannsweg unterwegs, ist es nicht weit zu einer der einzigartigen Natursehenswürdigkeiten im Teutoburger Wald: den Externsteinen bei Horn-Bad Meinberg. Die bis zu 35 Meter hohen grauen Sandsteinfelsen stammen aus der Kreidezeit und sind durch die Verschiebung der Erdplatten entstanden.
Der Eggeweg ist (touristisch) etwas ruhiger als der Hermannsweg. Auf dem Velmerstot, dem höchsten Berg des Eggegebirges, kann man die Stille genießen. Genauso wie im Gräflichen Garten in Bad Driburg, einem 27 Hektar großen englischen Landschaftsgarten.

Unsere letzte Etappe im Teutoburger Wald: Der Altenbekener Viadukt. Das beeindruckende Bauwerk ist mehr als nur eine praktische Eisenbahnbrücke über das Beketal. Imposant und elegant zugleich fügt sich das goldfarbene Bauwerk mit seinen 24 Rundbögen in die Landschaft ein. Das 1853 eingeweihte Bauwerk gilt daher als das vielleicht schönste und bekannteste klassische Rundbogenviadukt Nordwestdeutschlands. Sicher ist es aber die größte Kalksandsteinbrücke Europas: Stolze 482 Meter lang und 35 Meter hoch ist sie. Ein Highlight, nicht nur für Eisenbahnfans.

Wandern am Niederrhein
Zugegeben, der Niederrhein ist einfach perfekt fürs Radfahren. Denn hier gibt es keine Berge. Plattes Land, soweit das Auge blickt ... Die Region wartet auf mit dem längsten ausgeschilderten Radwegenetz – und mit apfelgrünen NiederrheinRädern, die es von Schermbeck im Nordosten bis Brüggen im Südwesten überall zu mieten gibt.
Wie auch immer man am Niederrhein unterwegs ist, neben viel Landschaft gibt es auch viel zu erkunden. Xanten mit seinem schönen Marktplatz zum Beispiel. Oder das Kloster Kamp mit seinem weltberühmten Terassengarten.
Ein echter Geheimtipp für Ruhesuchende: Wandern in den Heidelandschaften am Niederrhein - einfach nur schön!

Wandern im Bergischen Land
Für die nächste Etappe schonen wir erstmal die Füße - und steigen in Wuppertal ein in die Bergische Museumsbahn. Die Strecke der historischen Straßenbahn verläuft über 3,2 Kilometer von Greuel bis zur der Kohlfurther Brücke im Wuppertaler Stadtteil Cronenberg. Von April bis Oktober fährt die Bahn an jedem 2. und 4. Samstag. Derzeit müssen allerdings noch die Schäden der Flutkatastrophe von 2021 behoben werden.

Das Bergische Land ist ein wahres Eldorado für Wanderer. Die Region kann man bestens auf dem Bergischen Panoramasteig erkunden. Der Rundweg führt auf 224 Kilometern und 12. Etappen durch eine der abwechslungsreichsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands.
Das Bergische Land ist nicht nur besonders wald- sondern auch wasserreich. Das zeigt sich an einer Vielzahl an Flüssen, Seen und Talsperren - wunderbare Orte für eine Rast.
Interessante Themenwege bieten die Bergischen Streifzüge: Insgesamt 27 Routen locken neben schöner Natur auch noch mit allerlei Wissenswertem. Besonders für Familien geeignet: Auf sechs Routen erklärt die "Maus" (aus der "Sendung mit der Maus") auf kindgerechte Weise, was es zu entdecken gibt.

Wandern in der Kölner Bucht
Nur rund 20 Minuten von Köln entfernt liegt die Wahner Heide. Das Naturschutzgebiet war früher ein Truppenübungsplatz, heute ist es ein Refugium für bis zu 1.000 Tier- und Pflanzenarten und damit das artenreichste Naturschutzgebiet Nordrhein-Westfalens. Und wandern kann man hier nach Lust und Laune auf verschiedenen Rundwegen.

Der Rheinsteig ist sicherlich der bekannteste Wanderweg in der Kölner Bucht. In NRW gehört der Naturpark Siebengebirge mit Drachenfels und Ruine Löwenburg zu den Höhepunkten der mit dem „Deutschen Wandersiegel Premiumweg“ ausgezeichneten Route. Insgesamt hat der Rheinsteig 23 Etappen und führt auf 320 Kilometern von Bonn bis nach Wiesbaden. Ein ziemlich sportlicher Weg mit viel Auf und Ab, der aber mit phantastischen Weitblicken belohnt!

Im Westen wandert's sich bestens! Abwechslung, Spaß und viel frische Luft sind garantiert ... Viel Vergnügen!