Der Vorentscheid in der Region Süd

Spannung beim Vorentscheid Süd

Der Vorentscheid in der Region Süd

Hunderte begeisterte Fans brachten Stimmung ins Feierabendhaus von Hürth bei Köln. Mit Transparenten, Fähnchen, Sprechchören und viel Jubel feuerten sie ihre Chöre lautstark an. Und bejubelten die Jury mit Giovanni Zarrella, Natalie Horler von Cascada, Jane Comerford - Leadsängerin von Texas Lightning und Hochschuldozentin und Rolf Schmitz-Malburg, Bass-Sänger im Rundfunkchor des WDR

Als erster Chor ging‘s für die Ursula Singers aus Brühl vom Erzbischöflichen Ursulagymnasium auf die Bühne. Sie sangen ein Medley von den Wise Guys. Für die Jury eine gelungene Eröffnung. Die Schülerinen und Schüler waren engagiert dabei und zeigten, welch tolle Stimmen sie hatten. 

Chor Nummer zwei kam aus Köln: „d’acCHORd“ mit „It’s my life“. Ein Truppe junger Menschen, die sich auch durch Nachwuchs nicht vom Singen abhalten lässt: Auch beim Vorentscheid waren die Kinder einfach backstage mit dabei - die Babysitterin passte während des Auftritts dann auf die Kleinen auf. Für den optimalen Stand verzichteten die Sängerinnen und Sänger dann auch gleich ganz auf Schuhe und sangen barfuß.

Die Jury sah nach dem ersten Auftritt das große Potential und stachelte sie an. Giovanni Zarrella:  „Bei euch geht noch mehr, ich wünsche mir dass ihr noch mehr aus euch heraus kommt“. Und das zeigten sie dann auch mit dem zweiten Auftritt: "Royals" von Lorde - da bekamen einige im Saal Gänsehaut, so toll war das gesungen.

Die Gruppe d'acCHORd auf der Bühne

Die Sängerinnen und Sänger von d'acCHORd aus Köln Kalk können jubeln - sie haben ein Ticket fürs Halbfinale.

Ganz neu im Wettbewerb dabei in diesem Jahr: Ensembles wie die „Red Shoe Ladies“ aus Wipperfürth (Marienheide). Mit enormer Energie, Schwung und tollen Stimmen und einer super Ausstrahlung konnten die fünf Sängerinnen begeistern. „Eine richtige Augenweide, ihr seht einfach klasse aus“ lobte Rolf Schmitz-Malburg den Auftritt. Und Natalie Horler fand, dass sie einfach super gesungen haben "Ich weiß nicht, ob ich in dem jungen Alter wie ihr dazu in der Lage gewesen wäre". Auch zahlreiche Fans des Ensembles saßen im Publikum und schwenkten passend zum Rhythmus von „It’s raining men“ rote Schuhe durch die Luft.

Noch mehr junge Leute, die sich alle an der Uni kennengelernt haben, versammeln sich beim Jazzchor der Universität Bonn. Quer durch alle Fakultäten singen hier Studenten, bei denen „vor allem die Chemie stimmt“. Das merkte auch die Jury, die vor allem die Interpretation von Michael Jacksons "Black or White" großartig fand. „Das klang wie aus einem Guss“, so Jane Comerford.

Der Jazzchor der Universiät Bonn auf der Bühne

Auch der Jazzchor der Universität Bonn kann sich über den Einzug ins Halbfinale freuen.

Der größte Chor kam an diesem Abend aus Bergisch Gladbach. Bei den „Rommerscheider ChoryFeen“ herrscht echte Frauenpower, gleich 60 Frauen singen in dem Chor zusammen. Die Jüngste von ihnen ist gerade einmal 14 Jahre, die älteste Sängerin stolze 81 Jahre alt. Mit einer gefühlvollen Interpretation von „My heart will go on“ rührten die Sängerinnen die Jury und das Publikum beim ersten Vorentscheid und sorgten auch hier für Gänsehaut im Saal.

Schwere Aufgabe für die Jury aus diesen guten Auftritten die zwei Chöre herauszusuchen, die direkt ins Halbfinale kommen. Nach einigen Diskussionen gab es dann das alles entscheidende Votum: der Jazzchor der Universität Bonn kommt direkt ins Halbfinale, ebenso wie "d'acCHORd" aus Köln! Der Jazzchor überzeugte durch die Ausgewogenheit der Stimmen, die Klangfarbe und saubere Intonation. D'acCHORd begeisterte mit der Finesse des Arrangements.

Die anderen drei Chöre können aber noch hoffen: beim vierten Vorentscheid in Duisburg kann die Jury an die "lucky looser" noch zwei Wildcards vergeben. Vielleicht gehen die ja auch in die Region Süd.

Zu sehen ist dieser Chorwettbewerb am 24. November um 20.15 Uhr im WDR Fernsehen.

Wer bei den Vorentscheiden in Bochum oder Bielefeld dabei sein möchte: Es gibt noch Karten!

Stand: 24.09.2017, 12:02