Die Erben

Der Chor "Die Erben" vor einem modernen Gebäude mit Steinfassade

Die Erben

Die Erben haben sich in den 1990er Jahren als weltlicher Chor der katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Köln gegründet. Inzwischen haben viele Mitglieder die Uni verlassen, trotzdem halten sie an ihrem Chor fest – die Erben bezeichnen sich daher auch gerne selbst als alternder Studentenchor. Jedes Semester gibt es aber auch frischen Nachwuchs: Frei gewordene Plätze werden dann mit neuen, jüngeren Mitgliedern aufgefüllt.

Lange Zeit nannte sich der 70-köpfige Chor noch Troubadix Erben, in Anlehnung an den mäßig begabten Sänger aus den Asterix- und Obelix-Comics. Geblieben ist nur das zweite Wort, denn längst hat sich die Gemeinschaft zu einem geachteten Chor gemausert. Am Ende des Semesters veranstalten die Erben ein Abschlusskonzert, das unter einem übergreifenden Thema steht. Die Aufführungen sind jedes Semester bis auf den letzten Platz ausverkauft. Ein Erfolg, auf den die Mitglieder stolz sind.

Zwar sind viele der Chormitglieder erst zum Studium an die Stadt am Rhein gekommen, doch schnell hat sich eine Liebe zu Köln entwickelt. Und so konnten sich die Erben schon mit so mancher Kölner Musikgröße die Bühne teilen. Neben Klüngelköpp oder Miljö zählt seit kurzem auch Bläck Fööss dazu. Mit der Musikgruppe traten sie beim 111. Jubiläum des KVB-Orchesters auf.

Neben Pop, Rock und kölschen Liedern singen die Erben auch Jazz und deutsche Klassiker. In den letzten Jahren standen sie mit Rockhymnen wie „I Want It All“ (Queen), „Livin‘ On A Prayer“ (Bon Jovi) oder „Show Must Go On“ (Queen) auf der Bühne. Auch Deutschpop wie der „PUR Party Hitmix oder „Auf Uns“ von Andreas Bourani erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Liebe zu ihrer Heimat drücken die Sänger mit Songs wie „Et jitt kei Wood“ (Cat Ballou) oder „Du bes die Stadt“ (Bläck Fööss) aus.