Vier Fragen an Dietmar Bär

Dietmar Bär als "Freddy Schenk" im Kölner Tatort blickt mit hochgezogenen Augenbrauen zur Seite

Vier Fragen an Dietmar Bär

Von Ralf Gödde

Bekannt ist er vor allem als Tatort-Ermittler Freddy Schenk. In dieser Rolle hat Dietmar Bär inzwischen mehr als 70 Fälle gelöst. Der beliebte Schauspieler stammt übrigens aus dem Ruhrgebiet, genauer gesagt aus Dortmund. Und hat noch immer eine Dauerkarte fürs Westfalenstadion. Abseits vom Tatort ist der 58-Jährige nun zur Abwechslung auf den Hund gekommen. In der Forsetzung des Animationsfilms "Pets" hat er dem Neufundländer "Duke" seine Stimme geliehen. Wir wollten von Dietmar Bär unter anderem wissen, wie er es mit den Vierbeinern hält.

Wie ist Ihr persönliches Verhältnis zu Hunden?

"Oh, mein persönliches Verhältnis zu Hunden hat sich im Laufe der Zeit zugunsten der Hundewelt ein bisschen verbessert. Ich bin eigentlich sehr hundekritisch, ich war früher ein Katzenmensch, als ich noch in der Lage war, selber Haustiere zu halten. Aber so langsam kann ich an Hunden auch Gefallen finden, auch wenn man mit Menschen spricht, die mit Hunden umgehen können und auf Hunde eine andere Sicht haben. Dazu kommen noch persönliche Erlebnisse mit Hunden: Ich erinnere mich da sehr gerne an den wunderschönen Ridgeback von Håkan Nesser, meinem Freund, dem schwedischen Schriftsteller, den ich mal in Gotland besuchen durfte, als 'Norton' noch lebte. Und das sind so sehr 'Sirs', diese Hunde: Die gehören zu den etwas ruhigen, weil großen, gelassenen Tieren, und das ist irgendwie netter als diese Kläffer."

Dietmar Bär über sein persönliches Verhältnis zu Hunden

WDR 4 Vier Fragen 06.08.2019 00:42 Min. Verfügbar bis 05.08.2020 WDR 4

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Haben Sie einen Lieblingshund?

"Wenn ich mich damit beschäftige und so tue, als hätte ich später mal Lust auf einen Hund, weil meine Frau da viel Erfahrung mitbringen kann aus ihrem Leben von früher, muss es aber schon etwas sein, was einem auch Spaß macht. Ich habe jetzt vorgestern an der Mosel einen wunderschönen Magyar Vizsla gesehen: Auch ein sehr schöner klug wirkender ungarischer Hund, Familienhund, wie ich lernte, aber auch zum Jagen auszubilden, glaube ich. Irgendwie so etwas kann man sich dann zusammenfantasieren, aber so der Lieblingshund, in dem Sinne, ist nicht wirklich da. "

Dietmar Bär hat keinen Lieblingshund

WDR 4 Vier Fragen 06.08.2019 00:30 Min. Verfügbar bis 05.08.2020 WDR 4

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Wenn Sie Ihrem 18-jährigen Ich einen Rat geben würden, welcher wäre das?

"Ich hätte wahrscheinlich zu mir gesagt: 'Fang' bloß nicht in einem Jahr das Rauchen an!' Was ich dann mit 19 aber gemacht habe – für 23 völlig bekloppte Jahre. Das kann man aber denen in dem Alter sowieso alles nicht sagen. Und ansonsten versuche ich mich nur hineinzuversetzen. Und das ist vielleicht das Wichtigste: Dass man sich heute in dem Alter, in dem man ist, in die 18-Jährigen hineinzuversetzen versucht und sich dann eben an sich erinnert. Wenn man überhaupt mit dieser Generation im Gespräch, im Dialog ist, weil: Ich glaube, da hat man viele andere Sachen im Kopf, als sich von einem 58-jährigen alten Sack irgendwas erzählen zu lassen."

Dietmar Bär würde seinem 18-jährigen Ich vom Rauchen abraten

WDR 4 Vier Fragen 06.08.2019 00:30 Min. Verfügbar bis 05.08.2020 WDR 4

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Wie sieht es in Ihrem Kleiderschrank aus?

"Mittlerweile zu voll, aber man kann ja durch 'Simplify your life' was lernen, und da gibt es, glaube ich, die Faustregel: Alles, was man seit dem letzten Jahr nicht mehr anhatte – sofort raus damit, denn das zieht man dieses Jahr auch nicht mehr an. Und damit kann man wohl unheimlich Luft schaffen im Kleiderschrank."

Dietmar Bärs Kleiderschrank ist zu voll

WDR 4 Vier Fragen 06.08.2019 00:17 Min. Verfügbar bis 05.08.2020 WDR 4

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Stand: 02.08.2019, 11:27

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