AC/DC: 40 Jahre "Highway To Hell“

AC/DC: 40 Jahre "Highway To Hell“

Von Philip Stegers

AC/DC gelingt 1979 mit dem Hardrock-Meisterwerk „Highway To Hell” der große internationale Durchbruch. Doch der Erfolg der australischen Band wird bald durch den tragischen Tod von Sänger Bon Scott überschattet.

AC/DC

1973 gründen die Brüder Angus (Bildmitte) und Malcolm Young (2.v.r.) AC/DC und finden bald mit Bon Scott (links) den perfekten Sänger für ihren Vollgas-Hardrock. Australien wird schnell zu klein für die Band.

1973 gründen die Brüder Angus (Bildmitte) und Malcolm Young (2.v.r.) AC/DC und finden bald mit Bon Scott (links) den perfekten Sänger für ihren Vollgas-Hardrock. Australien wird schnell zu klein für die Band.

AC/DC tourt 1976 erstmals in Großbritannien. Mit ihrem Album „Let There Be Rock“ im Gepäck findet die Band hier viele Fans, dank der unwiderstehlichen Kombination aus brachialen E-Gitarrenriffs und Bon Scotts mit Falsettstimme gebrüllten Lebemann-Texten.

Auf „Highway To Hell“ perfektioniert AC/DC 1979 das Handwerk. Der Sound und die Arrangements sind noch eingängiger als auf den vier Alben zuvor, auch dank der Produktion von Mutt Lange. Staubtrockene Rocknummern, wie das gleichnamige Titelstück oder „Touch Too Much“, sorgen dafür, dass die Band auch in den USA ihren Durchbruch feiert.

"No stop signs, speed limits, nobody's gonna slow me down!" singt Bon Scott in “Highway To Hell”. Eine Ansage, die für ihn bald zur düsteren Prophezeiung wird. Im Februar 1980 stirbt der charismatische Frontmann nach einem Alkoholexzess.

Die Band steht unter Schock und denkt zunächst an Auflösung. Doch dann entscheidet sich AC/DC mit Brian Johnson als neuem Sänger weiterzumachen und widmet das Nachfolgealbum dem verstorbenen Frontmann. „Back in Black“ wird eines der meistverkauften Rockalben aller Zeiten.

In den 80er und 90er Jahren untermauert AC/DC mit weiteren Alben wie "For Those About to Rock (We Salute You) und "The Razors Edge" ihren Status als eine der einflussreichsten Hardrockbands aller Zeiten.

"Hell's Bells": Die mannshohe Höllenglocke darf auf keiner Tour von AC/DC fehlen und hat ihren großen Auftritt bei dem gleichnamigen Song.

Bis heute trotz AC/DC allen Schicksalsschlägen. Rhythmusgitarrist Malcolm Young stirbt 2017 infolge eines Demenzleidens, Brian Johnson muss wegen drohender Taubheit auf der letzten Tour passen. Angus Young ist das letzte verbliebene Gründungsmitglied der Band. Ein neues Album ist angeblich in Planung.

Stand: 26.07.2019, 11:50 Uhr